Mit dem Busticket günstiger ins Markgrafenmuseum 

Wer in dieser schnelllebigen Zeit einen Blick in die Vergangenheit werfen möchte, ist im Ansbacher Markgrafenmuseum genau richtig. Museumspädagogisch spannend gestaltet, wird die Geschichte der Stadt und des Fürstentums Ansbach lebendig – dazu gehört auch das Schicksal des wohl geheimnisvollsten Bewohners der Stadt: Kaspar Hauser. Kunden, die mit dem Bus kommen, sparen einen Euro bei Vorlage des Tickets an der Kasse. Kinder habe kostenlosen Eintritt. 

Fahrinformation 

Nächstgelegene Haltestelle: Museumssteg
Mit den Ansbacher Stadtbuslinien 752 und 753 erreichen Sie die Haltestelle Museumssteg.


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Markgrafenmuseum Ansbach  

Ein Besuch im Markgrafenmuseum bedeutet vor allem eines: den Alltag vergessen und sich in eine Welt begeben, die heute nicht mehr real erscheint, doch Ansbach geprägt hat. Das gilt vor allem für Kaspar Hauser, der noch heute einige Rätsel aufgibt.

Das gesamte Erdgeschoss des Hauptgebäudes ist seinem Leben und seiner Herkunft gewidmet. Als Jugendlicher wurde er in Nürnberg gefunden und wenige Jahre später nach Ansbach gebracht. Am 14. Dezember 1833 fiel Hauser einem Mordanschlag im Ansbacher Hofgarten zum Opfer. Im Museum ist noch heute die mit Blut verschmierte Unterhose zu sehen, die er an diesem Tag trug. Exponate wie der geheimnisvolle violette Beutel, den Hauser von seinem Mörder erhalten haben soll, und verschiedene Hörstationen bringen den Besuchern die Ereignisse rund um das berühmte Findelkind nahe.

Ein Stockwerk darüber, das ebenfalls barrierefrei zugänglich ist, können Besucher Sammlungen zur Markgrafenzeit entdecken. Darunter befinden sich Erinnerungen an den 30-Jährigen Krieg sowie den Spanischen Erbfolgekrieg, aber auch an die 1709 gegründete Ansbacher Fayencenmanufaktur. Weiter geht die Erkundung anschließend im Nebenhaus, das im Zeichen der Vor- und Frühgeschichte steht. Ansbacher Persönlichkeiten, wie der Dichter Platen oder der Bildhauer Bandel, werden hier gewürdigt und die Bedeutung Ansbachs als Verwaltungszentrum und Garnisonsstadt hervorgehoben.

Wechselnde Sonderausstellungen präsentieren zudem immer wieder Neues und machen auch einen wiederholten Besuch des Museums zu einem interessanten Ausflugsziel.

Der "wilde" Markgrad Carl Wilhelm Friedrich © Jim Albright

Quelle: Fotos © Jim Albright