Home Über uns Presse

Mit uns haben Sie einen Ansprechpartner vor Ort der für Ihre Fragen und Wünsche da ist.

Die örtliche Nähe und Verbundenheit zu unseren Ansbacher Kunden ist einer unserer großen Pluspunkte. Die zuverlässige, sichere und wirtschaftliche Versorgung mit Strom, Gas, Wasser und Wärme sowie kompetente Beratung sind Aufgaben, denen wir uns engagiert und kundennah widmen.

Unser virtuelles Kundencenter ist rund um die Uhr und 365 Tage im Jahr für Sie geöffnet und bietet Ihnen folgende Dienstleistungen:

Sauber und leise mobil - Stadtwerke Ansbach errichten erste Elektrotanksäule und kaufen Elektro-Fahrräder

Die Stadtwerke Ansbach haben erste Elektrofahrräder angeschafft und errichten am Montgelasplatz und in Kürze am Fahrradabstellplatz am Aquella die ersten Stromtankstellen. ...weitere Infos....

Stadtwerke haben großes CO2 Minderungsprogramm gestartet

Klimaschutz erfordert einen Mix an Maßnahmen, denn die Summe macht`s. Diese Erkenntnis haben die Stadtwerke Ansbach in ein umfassendes CO2 Minderungsprogramm umgemünzt, das seit Kurzem in Kraft ist. Für die Kunden bringt es zahlreiche Zuschüsse und Service-Leistungen. ... weitere Infos.

30.07.2010
ADAC: Akkus machen zu schnell schlapp

Nicht immer halten die Reichweitenangaben der Hersteller von Elektrorollern was sie versprechen. Dies hat ein ADAC-Test mit sieben E-Rollern ergeben. Die beiden einsitzigen Roller von E-TON und ELBIKE mussten schon nach rund 20 Kilometern Fahrt auf dem Prüfstand an die Steckdose, obwohl die Hersteller mehr als das Doppelte an Reichweite versprechen. Roller mit mehr Durchhaltekraft schafften laut aktueller Mitteilung des Clubs teilweise über 60 Kilometer. Von allen getesteten Produkten erreicht keines das ADAC- Urteil "sehr gut". Die beiden Roller e-sprit Silenzio (Testsieger mit Note 2,4) und InnoScooter EM 2500-Lithium (2,5) schneiden mit "gut" ab. Fünf Modelle bekommen das Gesamturteil "befriedigend". Schlusslicht ist der Einsitzer von ELBIKE (ausreichend), der nur in der Kategorie "Kosten" überzeugen konnte, heißt es.

Die Reichweiten wurden im ADAC Technik Zentrum auf einem Rollenprüfstand bei Temperaturen von 22 Grad und zusätzlich unter null Grad Celsius gemessen. Gerade bei Temperaturen unter null Grad gab es bei einigen Modellen zusätzliche Reichweitenverluste, so der Club weiter. Positiv: Der e-sprit Silenzio und der InnoScooter EM-2500 Lithium erreichen bei 22 Grad eine Reichweite von etwa 70 Kilometern. Der E-max 90 S und der RMC-E Hiker 50 Amaze kommen bei der gleichen Außentemperatur etwa 60 Kilometer weit. Negativ: Die lange Ladezeit von leeren Akkus. Beim Solar-Scooter dauerte es ganze zwölf Stunden, bis die Batterien wieder voll waren. Einen transportablen Akku bieten nur der E-MO, der InnoScooter und das ELBIKE, heißt es abschließend.

30.07.2010
Heizkosten gerechter verteilen

Einigen Mietern gehen dieser Tage Heizkostenrechnungen zu, die erstmals das Beiblatt der Richtlinie 2077 "Verbrauchskostenabrechnung für die Technische Gebäudeausrüstung; Verfahren zur Berücksichtigung des Rohrwärmeanteils" berücksichtigen. Dadurch kann es zu teilweise deutlichen Kostenverschiebungen kommen, so die aktuelle Mitteilung des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI). Die Heizkostenverordnung gibt vor, dass entstehende Heizkosten verursachungsgerecht und verbrauchsabhängig zu verteilen sind. Da Heizwärme in erster Linie von den Heizkörpern abgegeben wird, werden Heizkostenverteiler folgerichtig an den Heizkörpern angebracht, um die an den Nutzer gelieferte Heizwärme zu messen, so der VDI.

Wärme wird aber auch von allen anderen warmen Flächen im Raum abgegeben, so z. B. von ungedämmten Rohrabschnitten, die in oder auf den Wänden verlegt sind. Diese Wärme wird aber nicht von den Heizkostenverteilern erfasst, sie geht praktisch an ihnen vorbei. Werden die Heizkosten nach den erfassten Wärmeeinheiten verteilt, wird auch die nicht erfasste Nutzwärme nach den erfassten Werten verteilt, d. h., Nutzer, auf deren Heizkostenverteilern mehr Einheiten erfasst sind, zahlen mehr von der nicht erfassten Wärme und damit Wärme, die andere genutzt haben, so der VDI weiter. Mit der Richtlinie werden Heizkostenabrechnungen gerechter, denn sie berücksichtigt die abgegebene Nutzwärme von ungedämmten Rohren. Diese wird demjenigen zugeordnet, der sie tatsächlich nutzt. Sollte die Heizkostenrechnung dieses Jahr deutlich höher ausfallen, sind aber auch der lange Winter und gestiegenen Energiepreise zu berücksichtigen, so der Verein abschließend.

28.07.2010
dena: Haussanierer erhalten wieder Förderung

Hausbesitzer, die ihre alte Heizung mit Erneuerbaren Energien auf den neuesten Stand der Technik bringen wollen, können wieder mit attraktiven Fördermitteln aus dem Marktanreizprogramm (MAP) rechnen. Der Haushaltsausschuss hat eine Aufhebung der Haushaltssperre beschlossen, so die aktuelle Mitteilung der Deutschen Energie-Agentur (dena). "Wir empfehlen Hausbesitzern mit alten Heizungen, ihre Heizungen zu erneuern und die Förderung zu nutzen. Die Investition in eine Solarthermieanlage, Holzpelletheizung oder Wärmepumpe lohnt sich dank sinkender Heizkosten und staatlicher Förderung doppelt", so Thomas Kwapich, Bereichsleiter der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena). Detaillierte Informationen zu aktuellen Förderungen unter: www.dena.de.

27.07.2010
Söder startet Klimawoche

Die bayerische Klimapolitik ist laut aktueller Mitteilung des Umweltministeriums Bayern erfolgreich: Bereits heute liegt der energiebedingte CO2-Ausstoß im Freistaat pro Kopf und Jahr bei rund sechs Tonnen. Bis zum Jahr 2030 soll dieser Wert auf unter fünf Tonnen vermindert werden. Das betonte Dr. Markus Söder, Umweltminister, gestern zum Auftakt der 3. Bayerischen Klimawoche in München. "Wir werden Bayerns Spitzenposition im Klimaschutz weiter ausbauen", so Söder. Neben einem Ausbau Erneuerbarer Energien braucht es intelligente Stromnetze, um Energie zu sparen, so das Ministerium. Mit einer Cleantech-Offensive habe Bayern die Chance, zu einer der weltweit umweltschonendsten Volkswirtschaften aufzusteigen. Zudem gelte es, ökologische Zukunftsvisionen für Städte und Architektur zu entwickeln. So könne die hohe Lebensqualität der Menschen in Bayern erhalten werden. Wichtige natürliche CO2-Speicher, wie Wälder und Moore, sollen bewahrt werden.

Gegenwärtig werden rund acht Millionen Euro in die Renaturierung von 15 Mooren investiert. Bis 2020 sollen 50 Moore wieder in ihren natürlichen Zustand versetzt werden. "Intakte Moore bewahren nicht nur die Artenvielfalt. Sie entziehen der Atmosphäre Kohlendioxid und lagern es dauerhaft ein. So wirken sie dem Treibhauseffekt entgegen", so Söder. Insgesamt könnten in Bayern Moore auf einer Gesamtfläche von 200.000 Hektar renaturiert werden. Damit würden die Treibhausgasemissionen um einen Gegenwert von 5,25 Millionen Tonnen CO2 im Jahr gemindert. Um die ehrgeizigen bayerischen Klimaziele zu erreichen, braucht es laut Söder starke Partner und das Engagement jedes Einzelnen. Mehr als 60 Prozent der bayerischen Bevölkerung sorgen sich wegen des Klimawandels und seinen Folgen. Geht es um das eigene Handeln, räumen jedoch viele ein, noch mehr für den Klimaschutz tun zu können. "Klimaschutz geht alle an", so Söder. Weitere Informationen unter: www.klimawoche.bayern.de.

23.07.2010
31 E-Fahrzeuge bei TÜV SÜD

Kurz nach der Einweihung des neuen TÜV SÜD Service-Centers in Starnberg, inklusive E-Tankstelle, steht am 3. August ein weiterer Höhepunkt in Sachen E- Mobilität in der Petersbrunner Straße auf dem Programm: Am Starttag der e- miglia ist das Service-Center in Starnberg erster Checkpoint der e-miglia auf ihrer Strecke von München nach Rovereto, so die aktuelle Mitteilung. Die ersten Teams werden gegen 9:30 Uhr erwartet. Begleitend zum e-miglia-Tross zeigen verschiedene Händler auf dem TÜV-Gelände Neuigkeiten aus dem Bereich der E- Bikes. Die E-Mobile werden sich gegen 10 Uhr wieder auf die Strecke Richtung Alpen machen. Insgesamt führt die e-miglia in vier Etappen über 560 Kilometer bis Rovereto. Zielankunft dort ist am 6. August. TÜV SÜD ist eigenen Angaben zufolge technischer Partner bei der e-miglia, einer neuen E-Rallye, die in der Tradition der großen Rallye Mille Miglia steht und über die Alpen führt.

23.07.2010
Effizienzhäuser gesucht

Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) ruft Bauherren, Vermieter, Architekten, Planer und Handwerker auf, sich am "Tag der Energiespar-Rekorde" am 25. und 26. September 2010 zu beteiligen. An diesem Aktionstag öffnen bundesweit Effizienzhäuser ihre Türen für Besucher, so die aktuelle Mitteilung. Eigentümer können ihr energiesparendes Zuhause präsentieren, Fachleute ihr Angebot und die von ihnen betreuten Bauvorhaben vorstellen. Anmeldungen sind ab sofort online auf www.zukunft-haus.info/ möglich. Mitmachen können Eigentümer von energieeffizienten Ein- und Mehrfamilienhäusern sowie von öffentlichen Gebäuden. Sanierte Häuser müssen mindestens den Energiestandard Effizienzhaus 100, Neubauten mindestens Effizienzhaus 70 erreichen, so die dena weiter. Es können sowohl fertig gestellte Effizienzhäuser als auch Baustellen gezeigt werden. Bei kurzen Führungen sollen interessierten Besuchern die technischen und baulichen Besonderheiten vorgestellt und in Gesprächen individuelle Fragen beantwortet werden.

19.07.2010
TU München: Fahrzeugkonzept für urbane Elektromobilität

Eine wesentliche Säule unserer derzeitigen individuellen Mobilität ist günstig verfügbares Öl. Doch schon in naher Zukunft steht es nicht mehr in ausreichendem Maße und zu bezahlbaren Preisen zur Verfügung. Dann ist der Elektroantrieb Schlüssel zu einer nachhaltigen individuellen Mobilität. Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) haben daher ein Fahrzeugkonzept entwickelt, das alle Aspekte der Elektromobilität in einem umfassenden Ansatz neu denkt und optimiert. Ergebnis ist ein konkurrenzfähiges Fahrzeug, das schon in naher Zukunft große Teile der urbanen Mobilität abdecken könnte, so die aktuelle Hochschulmitteilung.

20 Lehrstühle des Wissenschaftszentrums Elektromobilität (WZE) der Technischen Universität München haben sich zusammengeschlossen, um an einem Pilotprojekt zu zeigen, dass in naher Zukunft bezahlbare Elektromobilität auch für die Massenanwendung funktioniert. Das Projekt trägt den Namen MUTE (engl.: gedämpft, leise). Zum ersten Mal werden hier in einem umfassenden Forschungsansatz technische Herausforderungen mit sozioökonomischen Rahmenbedingungen verknüpft, so die Universität. Das daraus resultierende kostengünstige und innovative Fahrzeugkonzept für den Einsatz im städtischen Großraum und dessen Umland soll 2011 in Form eines ersten fahrbaren Prototyps auf der IAA in Frankfurt vorgestellt werden. Eine große Herausforderung an die Elektromobilität stellt derzeit die im Vergleich zu Benzin wesentlich geringere Energiedichte elektrischer Energiespeicher dar. Gleichzeitig ist der Akkumulator der größte Kostenfaktor. Das Projekt MUTE erreicht nach Universitätsangaben eine deutliche Reduzierung der Kosten bei gleichbleibender Reichweite des Fahrzeugs vor allem über die Minimierung des Gesamtfahrzeuggewichts. Auch ein geringer Rollwiderstand und eine gute Aerodynamik tragen ihren Teil dazu bei.

19.07.2010
Neue Deiche und Pumpen für Miltenberg

Schutzmaßnahmen für rund sechs Millionen Euro bieten ab sofort zusätzliche Sicherheit vor Hochwasser für die Stadt Miltenberg (Unterfranken) und ihre Bewohner. Dies betonte Dr. Markus Söder, Umweltminister, bei der Inbetriebnahme des neuen technischen Hochwasserschutzsystems für Miltenberg-West. "Ein weiterer wichtiger Schritt ist geschafft: 25 Hektar Wohn- und Gewerbegebiet in Miltenberg-West sind nun vor einem hundertjährlichen Hochwasser geschützt", so Söder. Das neue Schutzsystem besteht laut aktueller Mitteilung des Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit Bayern aus 700 Meter Deich, 420 Metern Mauer und mehreren Pumpen. Im Hochwasserfall kann über Absperrwerke der Mühlkanal abgetrennt und Wasser über Pumpen abgeleitet werden. Das bewahrt das zum Teil dicht bebaute Gebiet bei hohen Pegeln der Mud oder bei Rückstau des Mains vor Überflutung. 55 Prozent der Kosten für den Hochwasserschutz Miltenberg- West - rund 3,3 Millionen Euro - stellte der Freistaat nach Ministeriumsangaben zur Verfügung. 25 Prozent übernahm der Bezirk Unterfranken und 20 Prozent die Stadt Miltenberg.

Miltenberg ist durch die Flüsse Main und Mud gleich zweifach der Hochwassergefahr ausgesetzt. 1993 und 1995 kam es bei Mud-Hochwasser vor allem im Gewerbegebiet Miltenberg-West zu schweren Schäden. Insgesamt gilt es laut Ministerium, drei Stadtgebiete von Miltenberg zu schützen: Fertig gestellt sind die Maßnahmen für Miltenberg Altstadt und seit heute für Miltenberg-West. Die Planungen am Schutz für das Miltenberger Schwarzviertel laufen bereits, heißt es.

19.07.2010
KfW: Energetische Sanierung kostet durchschnittlich 46.000 Euro

Der Prototyp des Haus- oder Wohnungseigentümers, der hierzulande sein selbst genutztes Haus oder seine Wohnung energetisch saniert, ist durchschnittlich knapp 55 Jahre alt, verfügt überwiegend über einen Hochschulabschluss und hat fast 46.000 Euro in die Modernisierung gesteckt. Dies sind Ergebnisse einer Befragung, die die KfW Bankengruppe gemeinsam mit dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln Anfang dieses Jahres unter Wohnungssanierern durchgeführt hat. Ziel war es, mehr über die privaten Investoren und die regionalen Rahmenbedingungen der energetischen Sanierung zu erfahren, um die Förderung noch besser an den Bedürfnissen der Kunden auszurichten, so das Kreditinstitut. "Trotz der hohen Relevanz weiß man nur wenig über das sozioökonomische Umfeld und das Motivationsspektrum der Sanierer", sagte Dr. Norbert Irsch, Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe. Diese Datenlücke hat die Studie nun geschlossen. Ihre Ergebnisse bieten vielfältige und vor allem neue Einblicke in die energetische Sanierung, so die KfW.

"Auffallend ist zum Beispiel, dass über 36 Prozent der befragten Wohneigentümer - und damit deutlich mehr als man erwarten konnte - älter als 60 Jahre sind", so Dr. Michael Voigtländer, der auf Seiten des IW Köln für die Studie verantwortlich ist. Insgesamt wurden über 5.500 Eigennutzer und private Vermieter sowie 250 Wohnungsunternehmen befragt, die zwischen 2006 und 2009 KfW-Fördermittel für klimafreundliche Modernisierungen in Anspruch genommen haben. Selbstnutzer sanieren ihre Wohnimmobilien laut Studie durchschnittlich acht Jahre früher als Vermieter. Im Mittel gaben sie rund 288 Euro pro Quadratmeter für die Sanierung aus, während private Vermieter rund 394 Euro investierten. Bei den Wohnungsunternehmen liegt der entsprechende Wert bei 522 Euro. Die Sanierungsaktivitäten sind regional unterschiedlich: Selbstnutzer gibt es vermehrt in ländlichen, Wohnungsunternehmen eher in urbanen Gegenden. Jeweils neun von zehn privaten Bauherren nannten als wichtigen Investitionsanreiz zur energetischen Sanierung: eine größere Unabhängigkeit von den Energiepreisen zu erreichen bzw. die Kosten für Heizung und Strom zu senken, so die KfW abschließend.

16.07.2010
Broschüre: 25 Bioenergie-Regionen im Porträt

Die Broschüre "25 Bioenergie-Regionen im Porträt" ist erschienen. Auf 64 Seiten stellen sich alle Gewinner des bundesweiten Wettbewerbs mit Hilfe von zweiseitigen Porträts, Fotos und den wichtigsten Daten vor. Um die Regionen möglichst authentisch wiederzugeben, wurden die Texte von lokalen Journalisten verfasst, so die aktuelle Mitteilung der Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe (FNR). Daten und Fakten zur Nutzung von Bioenergie in Deutschland und weiterführende Informationen zum Wettbewerb runden die Porträts ab. Die neue Broschüre kann unter www.fnr.de/mediathek bestellt oder heruntergeladen werden.

Mit dem Wettbewerb Bioenergie-Regionen fördert das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) Netzwerke mit innovativen Konzepten, die die Entwicklungschancen der Bioenergie für sich nutzen. 25 Gewinner erhalten drei Jahre lang bis zu 400.000 Euro Fördermittel, so die FNR. Ziel ist es, die regionale Wertschöpfung zu erhöhen und Arbeitsplätze zu schaffen.

15.07.2010
Verbände: Gaspreisänderungsklauseln wirksam

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat mit gestrigem Urteil seine Rechtsprechung bekräftigt, dass eine Preisanpassungsklausel, die das im Bereich der Grundversorgung bestehende gesetzliche Preisänderungsrecht unverändert in einen Sonderkundenvertrag übernimmt, uneingeschränkt wirksam ist. "Der VKU begrüßt die BGH-Aussagen zu diesem Teilaspekt des Urteils. Er schafft für Verbraucher und Gasversorger an dieser Stelle die notwendige Rechtssicherheit", so VKU-Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Reck in einer aktuellen Verbandsmitteilung. Der VKU machte aber deutlich, dass eine abschließende Bewertung des Urteils erst dann erfolgen kann, wenn die schriftliche Urteilsbegründung vorliegt. "Ob hiernach dann alle Erwägungen des BGH zu sachgerechten Lösungen führen, ist allerdings fraglich", so Reck weiter.

"Der BGH hat mit heutigem Urteil grundsätzlich klargestellt, dass von den Gasversorgungsunternehmen nicht erwartet werden kann, zu nicht kostendeckenden Preisen Erdgas zu liefern", so der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) in einer ersten Bewertung des BGH-Urteils. Der BGH hat über etwaige Rückforderungsansprüche von Gaskunden infolge unwirksamer Preisanpassungsklauseln in Gaslieferverträgen gestern zwar keine abschließende Entscheidung getroffen. Allerdings hat er ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Geltendmachung der Unwirksamkeit von Preiserhöhungen für einen längeren zurückliegenden Zeitabschnitt nicht zu interessensgerechten Ergebnissen führt, wenn im gleichen Zeitraum die Gestehungskosten des Gasversorgungsunternehmens erheblich gestiegen sind. In diesen Fällen bestünde ein grobes Missverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung, das in wirtschaftlicher Hinsicht den Gasversorgungsunternehmen nicht mehr zumutbar ist, so der BDEW.

15.07.2010
WWF: Kühlwassermangel bei Kraftwerken

Am Wochenende könnten Rhein und Neckar die kritische Wassertemperatur von 28 Grad erreichen. Wie das baden-württembergische Umweltministerium mitteilt, müssten dann die Kraftwerke entlang der Flüsse vom Netz, damit die Temperatur durch das Einleiten von Kühlwasser nicht weiter erhöht wird. Bereits eine 2009 vorgestellte Studie der Umweltschutzorganisation WWF kam zu dem Ergebnis, dass die mittlere Fließgewässertemperaturen bis zur Mitte des 21. Jahrhunderts durchschnittlich um etwa 1,5 Grad Celsius ansteigen könnte. Die Kühlwassernutzung durch thermische Kraftwerke (meist Atom- oder Kohlekraftwerke) würde durch den Temperaturanstieg zunehmend Probleme erfahren und somit auch direkt die Sicherheit der Stromerzeugung beeinflussen, so die aktuelle Mitteilung des WWF.

So wurden die zulässigen Grenzwerte, die ein Einleiten von erwärmtem Kühlwasser einschränken bzw. untersagen, nach WWF-Angaben bereits in den Sommern 2003, 2006 und 2007 an unterschiedlichen Flüssen und Kraftwerksstandorten erreicht. "Häufige kritisch hohe Fließgewässertemperaturen können deutliche Einbußen bei der Stromproduktion zur Folge haben. Im Extremfall ist gar die Versorgungssicherheit mit Strom gefährdet", warnt WWF-Referent Georg Rast. Auch die möglichen Folgen für die Tier- und Pflanzenwelt werden von dem WWF-Experten als gravierend eingeschätzt. So würden Epidemien und Seuchen im Tierreich wahrscheinlicher. Niedrige Abflüsse und zeitgleiche hohe Wassertemperaturen waren im Sommer 2003 offenbar wesentlich Ursache für das im Rhein beobachtete massenhafte Aalsterben. Auch für klassische Kaltwasserbewohner, wie etwa die Forelle, wird nach neustem Erkenntnisstand der Lebensraum immer kleiner, da sie nicht unbegrenzt in höher liegende kühlere Gewässerabschnitte ausweichen können, so der WWF weiter.

 

Stadtwerke Ansbach GmbH

Rügländer Straße 1a

91522 Ansbach

E-Mail: info@stwan.de

Telefon: 0981/ 8904-0

Telefax: 0981/ 8904-192

Störungsannahme:
0981/ 8904-444

Copyright © 2010 Stadtwerke Ansbach

Impressum