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Mit uns haben Sie einen Ansprechpartner vor Ort der für Ihre Fragen und Wünsche da ist.

Die örtliche Nähe und Verbundenheit zu unseren Ansbacher Kunden ist einer unserer großen Pluspunkte. Die zuverlässige, sichere und wirtschaftliche Versorgung mit Strom, Gas, Wasser und Wärme sowie kompetente Beratung sind Aufgaben, denen wir uns engagiert und kundennah widmen.

Kontakta 2010 – Wir sind dabei

Auf dem Stand der Stadtwerke Ansbach gibt es viel fortschrittliche Technik zu entdecken, die Ihnen hilft Energie zu sparen und wirtschaftlich mit den Ressourcen umzugehen – und der Spaß kommt auch nicht zu kurz.

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Sauber und leise mobil - Stadtwerke Ansbach errichten erste Elektrotanksäule und kaufen Elektro-Fahrräder

Die Stadtwerke Ansbach haben erste Elektrofahrräder angeschafft und errichten am Montgelasplatz und in Kürze am Fahrradabstellplatz am Aquella die ersten Stromtankstellen. ...weitere Infos....

Stadtwerke haben großes CO2 Minderungsprogramm gestartet

Klimaschutz erfordert einen Mix an Maßnahmen, denn die Summe macht`s. Diese Erkenntnis haben die Stadtwerke Ansbach in ein umfassendes CO2 Minderungsprogramm umgemünzt, das seit Kurzem in Kraft ist. Für die Kunden bringt es zahlreiche Zuschüsse und Service-Leistungen. ... weitere Infos.

Unser virtuelles Kundencenter ist rund um die Uhr und 365 Tage im Jahr für Sie geöffnet und bietet Ihnen folgende Dienstleistungen:

Freitag, 03. September 2010, 23:28 Uhr

Temperatur: 12.11 C
Gefühlte: 12.11
Luftfeuchte: 97.00%
Luftdruck: 1019.35 hpa
Windgesch.: 4.10km/h
Windrichtung: 305.50

03.09.2010
VDE: Green IT, Green CE und Mikroelektronik sind Schlüssel für mehr Energieeffizienz

Die wachsende Zahl elektronischer Geräte und IT-Anwendungen in den Haushalten lässt den Stromverbrauch steigen. Energieeffizientere Geräte und energiesparendes Verhalten der Verbraucher können dem entgegenwirken. Nach einer aktuellen Berechnung des Verbandes der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik e.V. (VDE) versprechen technologische Entwicklungen im Bereich der Consumer Electronics (CE), IT und Home Appliance große Energiesparpotentiale. Stromeinsparungen von bis zu 40 Prozent sind bei ausgewählten Produktgruppen möglich, teilte der Verband mit. Vor allem der Einsatz von Mikroelektronik in so genannten "eingebetteten Systemen" verspreche zukünftig deutlich energieeffizientere Geräte. "Die Mikroelektronik bietet als Basistechnologie große Chancen für Energieeinsparungen", sagt Dr.-Ing. Hans Heinz Zimmer, Vorstandsvorsitzender des VDE. "In diesem Bereich werden wir zukünftig immense Technologiesprünge erleben." Im Bereich Unterhaltungselektronik seien Einsparungen von bis zu 40 Prozent möglich. Bei ausgewählten TVs minimieren neue Technologien wie der Einsatz von LEDs für die Hintergrundbeleuchtung der Displays den Stromverbrauch. Das ist nicht nur gut für den Geldbeutel, sondern auch für die Umwelt. Denn mit dem geringeren Stromverbrauch sinken gleichzeitig die schädlichen CO2-Emmissionen.

Nicht allein die Industrie und deren technologische Entwicklungen sind gefragt. Einsparpotentiale sieht der VDE auch beim Endverbraucher: Haushalte sowie Gewerbe, Handel und Dienstleistungen verbrauchen jährlich etwa 140 Terawattstunden (TWh) Strom. "Etwa 10 bis 15 Prozent weniger Stromverbrauch ist allein durch Verhaltensänderungen der Verbraucher möglich", so Zimmer. Durch den Einsatz verbrauchsarmer Geräte ließen sich die Stand-by-Verluste um 5 bis 10 TWh pro Jahr verringern. Das macht sich im Portemonnaie bemerkbar: Wie der VDE errechnet hat, kann ein Haushalt so jährlich bis zu 300 Euro einsparen.

03.09.2010
BDEW: Mehr Azubis in der Energie- und Wasserwirtschaft

Die Unternehmen der Energie- und Wasserwirtschaft stellen 2010 mehr Auszubildende ein: Mit rund 18.300 besetzten Lehrstellen wird der trotz Wirtschaftskrise hohe Vorjahreswert von 18.100 Ausbildungsplätzen noch übertroffen. Das ermittelte der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) bei einer Erhebung unter seinen Mitgliedsunternehmen zu Beginn des neuen Ausbildungsjahres 2010. Mehr als zwei Drittel der Unternehmen bilden dabei mehr Lehrlinge aus, als es ihrem eigenen Bedarf an Nachwuchskräften entspricht. Die Ausbildungsquote in der Energie- und Wasserwirtschaft liege im Mittel bei knapp sieben Prozent und damit über dem Durchschnitt anderer Branchen.

"Für die Energie- und Wasserwirtschaft ist die Ausbildung junger Menschen eine wichtige Investition in die Zukunft. Die Mitgliedsunternehmen des BDEW haben nach wie vor einen hohen Bedarf an qualifizierten Fachkräften und bieten gute berufliche Entwicklungschancen", sagte Hildegard Müller, Vorsitzende der BDEW- Hauptgeschäftsführung.

Nach Angaben des Branchenverbandes bilden dieses Jahr gut 70 Prozent aller Mitgliedsunternehmen Jugendliche aus. Die Umfrage des BDEW zeige aber auch, dass leider die Zahl der unbesetzten Lehrstellen steige. Wichtigste Gründe seien fehlende Bewerber, aber auch mangelnde Qualifikation der Schulabgänger. Daher biete bereits jedes dritte ausbildende Unternehmen Maßnahmen an, um die Bewerber zur Ausbildungsreife zu führen. So solle möglichst vielen Schulabgängern der Einstieg ins Berufsleben ermöglicht werden. Für 2011 planen die Unternehmen mindestens so viele Lehrstellen wie 2010 anzubieten, so der Verband. An der BDEW-Erhebung nahmen nach Angaben des Branchenverbandes knapp 1.000 Unternehmen teil, die 95 Prozent der Beschäftigten der Energie- und Wasserwirtschaft repräsentieren.

03.09.2010
Lernende Trinkwarmwasser-Zirkulationspumpe von Grundfos

Niemand lässt den Motor seines Autos ständig laufen, nur weil er mehrmals am Tag eine kurze Fahrt unternimmt. Bei herkömmlichen Trinkwarmwasser-Zirkulationspumpen ist das aber praktisch so - sie arbeiten auch zu Zeiten, wenn kein warmes Wasser abgefordert wird. Das bedeutet hohen Energieaufwand, der nicht nutzbar ist: So etwa der Strombedarf zum Betrieb der Pumpe - wichtiger noch sind die Verluste durch die Wärmeabstrahlung der Leitungen, also auch eine Verschwendung von Energie zur Trinkwassererwärmung. Experten zufolge gibt es hier Potenzial für mehr Energieeffizienz.

Grundfos hat nach eigenen Angaben nun mit der Comfort AutoAdapt ein System entwickelt, das sich selbstlernend automatisch an das individuelle Verbrauchsverhalten anpasst: eine intelligente Bedarfs-Zirkulationspumpe. Das Bereitstellen von Warmwasser beschränkt sich weitestgehend auf die Zapfzeiten der Nutzer. Im Vergleich zu herkömmlichen Zirkulationspumpen - selbst solchen mit Hocheffizienzantrieb und Zeitschaltuhr - spart diese AutoAdapt-Funktion laut Anbieter bis zu 90 Prozent der Energie zur Trinkwassererwärmung ein.

Ausgangspunkt der Grundfos-Entwickler war folgende Überlegung: Wenn die Pumpe ‚wüsste‘, wann Trinkwarmwasser abgefordert werden wird, könnte sie sich darauf einstellen. Wie aber kommt die Pumpe an diese Informationen heran? Die Lösung von Grundfos: Wie bisher wird die Zirkulationspumpe in die Trinkwarmwasserzirkulationsleitung eingebaut; zudem erhält die Trinkwarmwasserleitung einen Temperatursensor. Über diesen Sensor und dem in der Zirkulationspumpe ohnehin integrierten Sensor erkennt die AutoAdapt -Funktion, wann warmes Wasser entnommen wird, heißt es von Seiten des Herstellers.

02.09.2010
Stadtumbau Ost: VKU und AGFW fordern weiter Unterstützung

Im Vorfeld der Sondersitzung der Bauministerkonferenz am 3. September zu den Kürzungen in der Städtebauförderung warnen der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) und der AGFW - Der Energieeffizienzverband für Wärme, Kälte und KWK e.V. in einer gemeinsamen Mitteilung davor, den Anpassungsbedarf der Energie-, Wasserver- und Abwasserentsorgungsstrukturen in den ost- und auch den westdeutschen Bundesländern zu unterschätzen und die Mittel pauschal zu halbieren. "Der demographische Wandel hat weiterhin eine hohe Dynamik. Der strukturelle Rückgang der Bevölkerung in weiten Teilen Ost- und Westdeutschlands verursacht Unterauslastungen der Infrastrukturen der Energie- und Wasserversorgung sowie der Abwasserentsorgung", erläutert VKU- Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Reck. Neben spezifischen technischen Problemen führe dies zu höheren Betriebsführungskosten für die Betreiber der technischen Infrastruktur und damit höheren Nebenkosten für die Endverbraucher. Anpassungsinvestitionen seien deshalb weiterhin unerlässlich, um die Wohn- und Standortqualität zu erhalten. "Eine Mittelkürzung in diesem wichtigen Programm für funktionierende kommunale Infrastruktur wäre sparen am falschen Ende", so Reck.

"Energieeffizienzsteigerung, demographische Veränderungen und die angespannte finanzielle Situation der Kommunen sind zentrale Themen in der kommenden Dekade", so Werner Lutsch, Geschäftsführer des AGFW. "Mit dem Umbau der technischen Infrastruktur im Stadtumbau-Ost Programm konnten erste wesentliche Schritte zur Erreichung dieser Herausforderungen bereits jetzt angegangen werden. Den Weg durch die massiven Kürzungen nun zu verlangsamen, wäre das falsche Signal an die Städte und Kommunen." Mit dem Programm Stadtumbau Ost besitzen die Kommunen ein Werkzeug, um diese Aufgabe anzugehen. Laut Entwurf des Bundeshaushaltsplans 2011 (Bundestagsdrucksache 17/2500) soll die bundesweite Förderung 2011 um 50 Prozent von 610 auf 305 Millionen Euro gekürzt werden. Die derzeit diskutierten Veränderungen in der Förderung des Stadtumbaus Ost müssen dafür Sorge tragen, dass die Weichen für die Stadtentwicklung der Zukunft auch weiterhin richtig gestellt und die passenden Investitionsanreize gegeben werden, teilen die Verbände mit.

31.08.2010
Forschung: Erwin Schrödinger-Preis 2010 für Arsendetektor

Vor allem in Südostasien leiden Millionen Menschen an chronischer Arsenvergiftung, da das Trinkwasser stellenweise mit Arsen verseucht ist. Bisher waren aufwändige chemische Analysen nötig, um die Arsenbelastung zu ermitteln. Wie die Hermann von Helmholtz- Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren meldet, gibt es nun ein neues biologisches Testverfahren, das preiswert zuverlässige Aussagen trifft. Entwickelt wurde das neue Testverfahren von Professor Dr. Hauke Harms und Dr. Mona C. Wells vom Helmholtz- Zentrum für Umweltforschung - UFZ und Professor Dr. Jan-Roelof van der Meer von der Universität Lausanne. Dafür erhalten die Wissenschaftler den Erwin Schrödinger-Preis 2010, der mit 50.000 Euro dotiert ist.

Nach Angaben der Forschungsgemeinschaft wurde das Testverfahren auch als Marke ARSOlux® geschützt. Es zeige zuverlässig und innerhalb von zwei Stunden (Inkubationszeit) an, ob und wie stark das Wasser durch Arsen belastet sei. Dabei könnten auch Laien die neue Methode fachgerecht anwenden, heißt es. Zudem sei das ARSOlux®-Verfahren nicht nur deutlich preiswerter, sondern auch aussagekräftiger als eine chemische Laboranalyse, so die Experten. Denn anders als eine rein chemische Analyse zeigen so genannte Bioreporter-Bakterien an, wie stark Organismen bestimmte Chemikalien einbauen würden und treffen damit Aussagen zur Bioverfügbarkeit und damit auch zur Gesundheitsgefährdung durch vorhandene Substanzen.

26.08.2010
Bayerns Binnenschifffahrt im Minus

Nach Meldung des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung hat der Güterumschlag der bayerischen Binnenschifffahrt in den ersten sechs Monaten 2010 bei gut 3,6 Millionen Tonnen gelegen, dies sind 1,2 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum 2009. Im Maingebiet wurden gut 2,1 Millionen Tonnen verladen, im Donauraum über 1,5 Millionen Tonnen. Die umschlagstärksten Häfen an der Donau waren Regensburg mit 702 000 Tonnen (-11,0 Prozent), Straubing-Sand mit 230 000 Tonnen (-1,3 Prozent) und Kelheim mit 220.000 Tonnen (+8,0 Prozent), am Main waren es Aschaffenburg mit 347.000 Tonnen (-15,7 Prozent), Nürnberg mit 201.000 Tonnen (-10,6 Prozent) und Bamberg mit 190.000 (-3,1 Prozent). Knapp 2,2 Millionen Tonnen bzw. 60,2 Prozent der umgeschlagenen Güter gehörten den Bereichen Steine und Erden (einschl. Baustoffe), land-, forstwirtschaftliche und verwandte Erzeugnisse sowie andere Nahrungs- und Futtermittel an, so das Statistische Landesamt.

25.08.2010
Greenpeace: Erdgas ist die Brückentechnologie für Deutschland

Erdgas ist der einzige konventionelle Energieträger, der als Brücke ins Zeitalter der Erneuerbaren Energien noch gebraucht wird. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Wuppertal Instituts im Auftrag von Greenpeace. Wie die Umweltschutz- Organisation aktuell mitteilt, erhöhen längere Laufzeiten von Atomkraftwerken und der Neubau von Kohlekraftwerken nicht nur das Risikopotential dieser Technologien, sie gefährden auch massiv den zukunftsfähigen Umbau der Energieversorgung in Deutschland. Greenpeace fordert daher von der Bundesregierung ein Energiekonzept, das einen verstärkten Einsatz von Erdgas in Kraft-Wärme-Kopplung, eine Laufzeitverkürzung für Atomkraftwerke bis 2015 und einen Ausstieg aus der Kohleverstromung bis 2040 vorsieht.

Wie Greenpeace weiter mitteilt, zeige die Studie des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie, dass der Umbau unseres Energiesystems am besten durch einen verstärkten Einsatz von Gas bei der Stromerzeugung funktioniert. Der dafür mögliche Mehrbedarf des Brennstoffs lasse sich über Effizienzmaßnahmen im Wärmesektor gewinnen, der aktuell einen Anteil von rund 70 Prozent am Gasbedarf hat. Insgesamt sei mit einem deutlich geringeren Gesamtbedarf an Erdgas und damit einer sinkenden Abhängigkeit von Gasimporten zu rechnen.

24.08.2010
Studie: großes Einsparpotential durch mehr Energieeffizienz bei Aufzügen

Energieeffizienz war beim Bau von Aufzügen bis vor einigen Jahren kaum ein Thema. Stattdessen lag das Hauptaugenmerk auf Sicherheit, Komfort und Platzbedarf. Mittlerweile spielen Energieeffizienz- und -einsparmaßnahmen sowie die damit verbundene Reduzierung von CO2-Emissionen auch im Gebäudebau eine wesentliche Rolle. Das EU- Projekt "Energy efficient elevators and escalators", kurz E4-Projekt, wurde von der Universität in Coimbra, Portugal, koordiniert. Die Untersuchungen des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI) im Rahmen des Projektes beschäftigten sich laut aktueller Meldung mit der Verbesserung der Energieeffizienz von Aufzügen und Fahrtreppen in Büro- und Wohngebäuden in Europa.

Ergebnis der Studie, in deren Rahmen laut dem Fraunhofer Institut europaweit Aufzugsanlagen in unterschiedlichen Gebäudetypen auf ihre Leistungsaufnahme hin untersucht: Mit einem jährlichen Gesamtenergiebedarf von 18 Terwattstunden (TWh) ist der Stromverbrauch von Aufzügen in Europa so hoch wie der jährliche Verbrauch im deutschen Schienenverkehr. Durch die Reduzierung des Stillstandverbrauchs sowie den Einsatz neuer Technologien seien Einsparungen von über der Hälfte der bislang eingesetzten Energie möglich. Zusätzlich müssen Maßnahmen getroffen werden, die das Bewusstsein für die Thematik bei Herstellern und Betreibern schärfen. Zudem sollten Informationen zur Verbesserung der Energieeffizienz und den damit verbundenen Investitionskosten breiter zugänglich gemacht werden, so das Fraunhofer ISI.
Die Studie steht unter www.e4project.eu als PDF-Dokument zum Download bereit.

23.08.2010
Kraftstoff Erdgas: MAN liefert umweltfreundliche Motorisierung für neue Nordseefähren

Der Augsburger Hersteller von Großdieselmotoren und Turbomaschinen, MAN Diesel & Turbo, hat laut aktueller Meldung von der norwegischen Werft Bergen Group Fosen einen Auftrag über insgesamt 14 Großdieselmotoren erhalten. Für den Neubau zweier hochmoderner Fähren liefert das Unternehmen acht Hauptantriebe, sechs Hilfsmotoren und zwei Getriebe der Tochterfirma Renk AG. Die Motoren werden zunächst mit konventionellem Kraftstoff und ab 2016 mit umweltfreundlichem Erdgas betrieben.

Die Autofähren werden MAN zufolge ab dem Jahr 2012 täglich auf Routen zwischen Dänemark und Norwegen im Einsatz sein und dabei jeweils bis zu 1.500 Passagiere und 600 Fahrzeuge mit an Bord nehmen. Betreiber ist die norwegische Fährreederei Fjord Line. Die Wahl von Bergen Group Fosen und Fjord Line fiel nach Angaben von MAN bei den Hauptmaschinen auf den bewährten MAN 32/44CR Common- Rail-Motor, der bei hoher Kraftstoffeffizienz zugleich sehr niedrige Emissionswerte erreicht. In der gewählten Ausführung als Zehnzylinder-Reihenmotor leistet ein Aggregat 5.600 Kilowatt (ca. 7.600 PS). Die Umweltfreundlichkeit der Motoren ist von besonderer Bedeutung, da es sich bei Nord- und Ostsee um küstennahe Sonderzonen handelt, in denen zukünftig besonders strikte Emissionsvorgaben gelten.

Um diese strengen Vorgaben einhalten zu können, ist darüber hinaus beabsichtigt, die Motoren zu einem späteren Zeitpunkt mit einem Nachrüstsatz zu so genannten Zweistoffmotoren (Dual-Fuel-Motoren) umzubauen. Dieser befindet sich laut MAN derzeit noch in der Entwicklung und wird innerhalb der nächsten Jahre durch den After-Sales-Bereich MAN PrimeServ nachgerüstet. Mit Hilfe dieses Retrofits lassen sich die Motoren dann auf Knopfdruck vom Betrieb mit flüssigen Kraftstoffen auf umweltfreundlicheres Erdgas umschalten. Ein Dual-Fuel-Motor im Gasbetrieb verursacht nach Herstellerangaben rund 80 Prozent weniger Stickoxide als im Dieselbetrieb, fast keine Schwefelemissionen und etwa 95 Prozent weniger Partikel im Abgas. Auch der Ausstoß an CO2 sinkt signifikant. Setzt man jährlich 6000 Betriebsstunden pro Motor voraus, sparen die beiden Schiffe auf diese Weise jeweils rund 12 000 Tonnen CO2 ein. Die nötigen Gastanks an Bord der Fähren wurden bereits in der Konstruktionsphase eingeplant, heißt es weiter.

Bereits heute sind viele Flüssiggas-Tanker mit Dual-Fuel-Motoren von MAN Diesel & Turbo ausgerüstet, teilt das Unternehmen mit. Das abdampfende Gas aus den Ladungstanks dieser Schiffe geht nicht verloren, sondern kann äußerst energieeffizient für den Betrieb des Antriebsmotors verwendet werden. Auch im stationären Einsatz erfreuen sich Dual-Fuel-Motoren laut MAN immer größerer Beliebtheit - bei Störungen der Gasinfrastruktur könnten Kraftwerksbetreiber problemlos auf flüssigen Treibstoff umsteigen und so die Stromproduktion lückenlos aufrechterhalten.

23.08.2010
BDH: Erneut Änderungen bei Förderung effizienter Heizsysteme

Zum wiederholten Male in diesem Jahrändert sich die Förderung effizienter Heiztechnik: Zum 1. September 2010 gelten nach Angaben des Bundesindustrieverbands Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH) Einschnitte beim KfW-Programm "Energieeffizient Sanieren". Als Grund gibt die KfW Bankengruppe die erheblich gestiegene Nachfrage nach den knappen Fördermitteln an. Der BDH befürchtet, dass Markt und Investoren durch die unsteten Förderkonditionen verunsichert werden. "Damit Förderprogramme nachhaltig wirken können, brauchen wir mehr Verlässlichkeit", betont BDH-Hauptgeschäftsführer Andreas Lücke.

Die Umstellungen im Programm "Energieeffizient Sanieren" wurden notwendig, weil die Mittel gegenüber 2009 zurückgefahren wurden: Standen 2009 noch 2,02 Milliarden Euro zur Verfügung, sind es im laufenden Jahr lediglich 1,35 Milliarden Euro. 2011 werden es nur noch 437 Millionen Euro sein. "Derart reduzierte Programme werden kaum noch Schlagkraft haben", ist Andreas Lücke überzeugt. Und weiter: "Ohne Anreize für private Investoren, ihre Häuser zu modernisieren, werden sich die Klimaschutzziele der Bundesregierung nur schwerlich erreichen lassen."

Rund 18,4 Milliarden Euro an privaten Investitionen lösten dem BDH zufolge die KfW- Programme zur CO2-Gebäudesanierung im vergangenen Jahr aus - und erwiesen sich damit als Job- und Konjunkturmotor. Bei der aktuellen Programm-Anpassung setzt die KfW auf verschiedene Maßnahmen: Im erfolgreichen Programm "Energieeffizient Sanieren" wird die Förderung von Einzelmaßnahmen (Programm-Nr. 152/430) zum 1. September 2010 eingestellt bzw. verlagert sich - entsprechend angepasst - auf das Programm "Wohnraum Modernisieren" (Nr. 141). Nicht mehr gefördert werden zudem Maßnahmen zur Optimierung der Wärmeverteilung sowie zum Austausch von Nachtspeicheröfen (Nr. 431).

Weitere Änderungen gelten nach Angaben des BDH für "Energieeffizientes Bauen und Sanieren": Die Vor-Ort-Kontrolle des energetischen Niveaus (Nr. 151-154, 157, 430, 431) wird künftig direkt mit dem Endkreditnehmer abgestimmt. Gleiches gilt für die Überprüfung der Berechnungsunterlagen zur Förderung der KfW-Effizienzhäuser 55 und 40 (Nr. 151,153, 430). Bereits seit dem 17. August 2010 greifen zudem neue Zinssätze für die "Energieeffizient Sanieren"-Programme "Effizienzhaus" (Nr. 151), "Einzelmaßnahmen" (Nr. 152), "Kommunen" (Nr. 218) und "Sozial Investieren - Energetische Gebäudesanierung" (Nr. 157). Die neuen Förderkonditionen der KfW sind unter www.kfwfoerderbank.de abrufbar.

19.08.2010
Computer: Im Bundeswirtschaftsministerium ist Energieeffizienz angesagt

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) nimmt nach eigenen Angaben seine Vorbildwirkung ernst und achtet bei der Geräteausstattung für die Arbeitsplätze seiner Mitarbeiter auf eine hohe Energieeffizienz der Modelle. So sollen laut aktueller BMWi-Meldung zum Beispiel bis Ende 2011 insgesamt 600 herkömmliche Desktop-PCs durch moderne, energieeffiziente Notebooks ersetzt werden.

Wie Untersuchungen im Vorfeld ergeben hätten, liege die Stromeinsparung pro Notebook gegenüber einem bisherigen Desktop-PC bei 74 Prozent. Außerdem wurde bereits mit den Mitarbeitern über ein energieeffizientes Nutzerverhalten am Arbeitsplatz gesprochen. Allein durch die Beachtung bestimmter Maßnahmen, wie zum Beispiel des Verzichts auf Bildschirmschoner, konnte eine zusätzliche Einsparung von 8 Prozent erreicht werden. Das ergebe insgesamt eine Stromeinsparung je Computer von 82 Prozent, heißt es. Insgesamt sollen im Bundeswirtschaftsministerium durch die Beschaffungsmaßnahme und ein energieeffizientes Nutzerverhalten ab 2011 jährlich etwa 105.000 Kilowattstanden Strom eingespart werden. Das entspreche nach Angaben des Ministeriums einer Vermeidung von über 60 Tonnen Kohlendioxid.

19.08.2010
Uponor Ecoflex Rohrsysteme mit verbesserter Dämmwirkung

Uponor, der Systemhersteller der flexibel vorgedämmten Rohrsysteme Ecoflex, hat sein Produkt optimiert. Laut aktueller Unternehmensmitteilung ergibt sich daher eine deutliche Effizienzsteigerung des vorgedämmten Ecoflex Rohrsystems mit einem reduzierten Lambda Wert und dadurch eine Verbesserung der Dämmwirkung von bis zu 12 Prozent.

Somit empfiehlt sich das flexibel vorgedämmte Rohrsystem Ecoflex Thermo nach DIN EN 15632-3 mit einem zusätzlichen Vorteil für einen wirtschaftlich langfristigen Einsatz in Nahwärmesystemen - beispielsweise für den Transport von Heizwasser. Darüber hinaus bietet Ecoflex Thermo die bewährte Qualität eines nach Kiwa Komo BRL 5609 zertifizierten Rohrsystems, so der Anbieter.

Ab sofort setzt Uponor für alle Ecoflex Rohre einen modifizierten, vernetzten Polyethylen Dämmstoff ein, der zusätzlich zu seiner Flexibilität und Alterungsbeständigkeit einen deutlich reduzierten Wärmeverlust aufweist. Ein Vorteil auch für den Einsatz von regenerativen Energieformen wie z.B. Biogas- und Deponiegasanlagen, bei denen vorgedämmte Rohrsysteme wie Ecoflex zur Wärmeverteilung genutzt werden, heißt es bei Uponor.

 

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