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Mit uns haben Sie einen Ansprechpartner vor Ort der für Ihre Fragen und Wünsche da ist.

Die örtliche Nähe und Verbundenheit zu unseren Ansbacher Kunden ist einer unserer großen Pluspunkte. Die zuverlässige, sichere und wirtschaftliche Versorgung mit Strom, Gas, Wasser und Wärme sowie kompetente Beratung sind Aufgaben, denen wir uns engagiert und kundennah widmen.

unterGRUND

Begehung des neuen Stauraumkanals in 8 Meter Tiefe – 600 Meter lang

Rund 600 Meter – und das nicht nur gerade aus – windet sich der neue Stauraumkanal jetzt als 2,50 Meter große Röhre unter der Promenade hindurch. Beim Rohrvortrieb von der Inselwiese bis zum Herrieder Tor wurden zwei gegenläufige Kurven mit einem Radius von je 500 Metern aufgefahren.

Nach Ostern wurde das Ziel erreicht. Insgesamt wurden 151 Rohre, 4 Meter lang und mit einem Außendurchmesser von 3,10 Meter, verbaut. Jedes Rohr hat ein Gewicht von 26 Tonnen. Die Rohre wurden an der Inselwiese in die Startbaugrube abgesetzt und mit einem Druck von bis zu 800 Tonnen in die von der Tunnelbohrmaschine ins Erdreich gebohrte Öffnung nachgeschoben. Das alles erfolgte in einer Bautiefe von rund 8 Metern. 

Bevor der Kanal seinen eigentlichen Zweck – Mischwasser bei sogenannten „Starkregenereignissen“ zwischenzuspeichern – erfüllen kann, ist noch Einiges in der Promenade und in der Maximilianstraße zu tun. Die Gesamtbaumaßnahme, mit Sanierung des Onolz- und Dombachgewölbes, die Kanalherstellung in der Maximilianstraße, die Kanalsanierung in der Promenade, die Leitungsverlegung durch die Stadtwerke und die Straßenneugestaltung durch die Stadt Ansbach wird aller Voraussicht nach noch bis in das Jahr 2016 reichen.

Die Ansbacherinnen und Ansbacher sollen die Möglichkeit erhalten, das in der Region einzigartige unterirdische Bauwerk zu erkunden. Am 4. Mai 2013 gibt es in der Zeit von 12:30 Uhr bis 15:00 Uhr die Gelegenheit dazu. Die awean lädt an diesem Tag Interessierte dazu ein, von der Inselwiese bis zum Herrieder Tor zu laufen – und zwar in rund 8 Meter Tiefe knapp 600 Meter entlang unter der Promenade. Ausreichend Kopffreiheit ist bei einem Innendurchmesser des Stauraumkanals von 2,5 Meter gegeben, an festes Schuhwerk sollte aber gedacht werden.

 

Netzleitwarte erhielt neue Software

In der Netzleitwarte der Stadtwerke Ansbach wird die Strom-, Fernwärme-, Gas- und Wasserversorgung überwacht. Die ankommenden Informationen können nun noch schneller verarbeitet und analysiert werden – dank einer neuen Software, mit der die Netzleitwarte kürzlich ausgestattet wurde.

Das neue System ist optimal an die gestiegenen Anforderungen der Netzüberwachung und -steuerung angepasst. So können die Stadtwerke nun noch rascher auf Störungen oder drohende Überlastungen in einem Netz reagieren. Fällt ein Rechner aus, übernimmt ein anderer dessen Aufgaben, so dass höchstmögliche Sicherheit garantiert ist.

Außerdem wurde eine Lärmschutzwand eingebaut, um die Mitarbeiter der Leitstelle vor den Geräuschen abzuschirmen, welche die großen Rechneranlagen verursachen. In der Netzleitwarte arbeiten derzeit zwei Meister und zwei Monteure. Meldungen werden rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr verarbeitet, die Rufbereitschaft ist immer im Einsatz – selbstverständlich auch an jedem Wochenende und an jedem Feiertag.

Strom, Gas und Wasser für die Brechhausäcker

Bevor in einem Neubaugebiet Eigenheime errichtet werden, müssen zunächst einmal Ver- und Entsorgung gesichert sein. Genau daran arbeiten derzeit die Stadtwerke Ansbach und die Abwasserentsorgung Ansbach AöR im Gebiet Brechhausäcker, das im Ansbacher Ortsteil Meinhardswinden liegt.

Ende März wurden die beiden 20-Kilovolt-Leitungen, die über das Gelände verlaufen, stromlos geschaltet. Die Oberleitung, die das neue Baugebiet und weitere Teile von Meinhardswinden überspannt, wird stillgelegt und teilweise abgebaut.

Künftig wird das Gebiet vollständig über unterirdisch verlegte Leitungen mit Strom versorgt. Zudem folgt ab Ende Mai die Verlegung von Gas- und Wasserleitungen. Und parallel setzt die Abwasserentsorgung Ansbach AöR den Kanalbau fort. Ab August oder September dieses Jahres soll der Straßenbau in der geplanten Siedlung beginnen, der bis November abgeschlossen sein dürfte.

Auf diese Weise werden zunächst die ersten 22 der insgesamt 59 Flurstücke im gesamten Baugebiet Brechhausäcker vollständig erschlossen. Interessenten können damit rechnen, dass eine Bebauung ab 2013 möglich sein wird.

Neues Blockheizkraftwerk in Katterbach

1.190 Kilowatt elektrische und 1.150 Kilowatt: So lautet der Steckbrief des neuen Blockheizkraftwerks in Katterbach. Die Stadtwerke Ansbach haben mit dieser hocheffizienten, mit Erdgas beschickten Anlage das Heizwerk für die Liegenschaft der US-Armee modernisiert. Das neue BHKW speist ins Fernwärmenetz vor Ort sowie ins Stromnetz der Stadtwerke ein. Es deckt die Grundlast bei der Wärmeversorgung. Dank hoher Leistungsdichte des im BHKW verwendeten Gasmotors werden im Vergleich zur Stromerzeugung in einem normalen Kraftwerk plus Wärmeproduktion in einem konventionellen Heizkessel über 40 Prozent weniger Kohlendioxid ausgestoßen. Das entspricht knapp 4.688 Tonnen CO2 jährlich.

Stadtwerke haben großes CO2 Minderungsprogramm gestartet

Klimaschutz erfordert einen Mix an Maßnahmen, denn die Summe macht`s. Diese Erkenntnis haben die Stadtwerke Ansbach in ein umfassendes CO2 Minderungsprogramm umgemünzt, das seit Kurzem in Kraft ist. Für die Kunden bringt es zahlreiche Zuschüsse und Service-Leistungen. ... weitere Infos.

Unser virtuelles Kundencenter ist rund um die Uhr und 365 Tage im Jahr für Sie geöffnet und bietet Ihnen folgende Dienstleistungen:

Sonntag, 26. Mai 2013, 04:05 Uhr

Temperatur: 5.01 °C
Gefühlte Temperatur: 0.95 °C
Luftfeuchte: 99.80%
Luftdruck: 1009.79 hpa
Windgesch.: 11.72km/h
Windrichtung: W (273.99°)

24.05.2013
67. wat 2013 in Nürnberg

Vom 30. September bis 1. Oktober 2013 findet die 67. Wasserfachliche Aussprachetagung in Nürnberg statt. Nach Informationen des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches e.V. (DVGW) stellen der Schutz der Rohwasserressourcen, der abnehmende Wassergebrauch und das steigende Bewusstsein für Energie- und Kosteneffizienz die Leitinhalte dar. Dazu soll neben der Sicherung der Trinkwasserqualität insbesondere auch der Umwelt und Ressourcen schonende Betrieb der Wasserversorgung in den Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit rücken. Dazu müssten laut DVGW zunehmend Lösungsansätze gefunden werden, die technische, ökologische und sozioökonomische Aspekte der Trinkwasserversorgung nachhaltig miteinander verbinden. Zu diesen und weiteren aktuellen Themen nehmen namhafte Experten Stellung und diskutieren Lösungsmöglichkeiten mit Fachleuten aus Versorgungsunternehmen, Industrie, Verwaltungen und Forschungsinstituten. Die aktuelle Programmübersicht kann jetzt unter wat-dvgw heruntergeladen werden.

23.05.2013
Miele für ersten Solartrockner ein

Der Premium-Hausgeräte-Hersteller Miele bringt Ende Mai den Solartrockner "T 8881 S EcoComfort" auf den Markt. Laut Miele wird der Trockner an die Heizanlage des Hauses angeschlossen, welche mit der Solarthermieanlage auf dem Dach verbunden ist. Dabei nutzt der Solartrockner die Sonnenenergie direkt, ohne diese in Strom umzuwandeln. Basis hierfür sei eine Solarthermie-Anlage, die über einen Schichtenspeicher die Heizungsanlage mit warmem Wasser versorgt. Die erste Projektstudie hierzu präsentierten Miele und der Solarthermie-Spezialist Solvis bereits auf der IFA 2011. Nach Abschluss letzter Entwicklungsdetails sowie umfangreichen Produkttests, unter anderem zu der bei Miele üblichen Lebensdauer von 20 Jahren, sei das Gerät jetzt serienreif. Weil der Solartrockner deutlich weniger Primärenergie benötige, sollen die Energiekosten gegenüber einem ohnehin schon sehr energieeffizienten Wärmepumpentrockner noch einmal um bis zu 60 Prozent sinken. Miele-Angaben zufolge sei der Solartrockner mit herkömmlichen Geräten vergleichbar. Die niedrige Temperatur der Prozessluft entspräche der im Wärmepumpentrockner, so dass die Textilien auch hier besonders geschont würden. Die Nutzung von solarerwärmtem Wasser sei auch für andere Miele-Hausgeräte wie Geschirrspüler und (Allwater-)Waschmaschine möglich.

23.05.2013
Erben müssen auf energieeffiziente Sanierung achten

Die Deutsche Energie-Agentur e.V. (dena) hat darauf hingewiesen, was bei einem geerbten Haus energetisch zu beachten ist. Demnach sollten sich Hauseigentümer zuerst einen Überblick über den energetischen Zustand des Gebäudes verschaffen. Dafür würde sich eine Vor-Ort-Energieberatung lohnen. Den passenden Experten findet man laut dena über die eigens betreute Experten-Datenbank unter www.energie-effizienz-experten.de. Dabei nimmt der Fachmann die Immobilie in Augenschein und stellt einen detaillierten Sanierungsfahrplan auf. Der Staat bezuschusst eine solche Vor-Ort- Energieberatung mit 400 Euro. Der dena zufolge zählen die Dämmung von Fassade und Dach, der Austausch einer veralteten Heizung und der Wechsel zu modernen dreifach verglasten Fenstern zu den wichtigsten Effizienzmaßnahmen. Damit lasse sich jedes Bestandsgebäude Schritt für Schritt in ein energieeffizientes Haus verwandeln. Zudem stelle die KfW unter dem Programm "Energetisches Bauen und Sanieren" attraktive Fördermittel für Einzelmaßnahmen oder eine Komplettsanierung zu einem KfW Effizienzhaus bereit. Wenn die energetische Sanierung abgeschlossen ist, empfiehlt die dena die Erstellung eines Gebäudeenergieausweises. Er zeige anhand einer einfachen Farbskala von grün bis rot, wie gut der energetische Zustand einer Immobilie sei. Wird das Gebäude später einmal verkauft, sei der Ausweis damit ein wichtiges Verkaufsargument.

23.05.2013
Wasserverbrauch: Jeden zweiten Liter einsparen

Jeder Verbraucher kann mit wenigen Handgriffen den Wasserverbrauch um fast zwei Liter reduzieren. "Wer zum Beispiel einen Perlstrahler auf seinen Wasserhahn schraubt, senkt den Verbrauch um bis zu 40 Prozent", sagt Dr. Ralph Glodek, Nachhaltigkeitsbeauftragter beim Infocenter der R+V Versicherung. Perlstrahler würden auf jeden Wasserhahn passen und seien schnell eingebaut. Zudem würden sie den Wasserverbrauch enorm verringern, indem sie Luft in den Wasserstrahl mischen. Das Volumen des Strahls bliebe gleich, aber es fließe bis zu 40 Prozent weniger Wasser - ohne dass der Verbraucher das merken würde. Glodek hat noch weitere Tipps auf Lager: Ein eingebauter Spülstopp bei der Toilettenspülung, der Verzicht auf Vollbäder, tropfenden Wasserhähne reparieren sowie Wasch- und Spülmaschinen erst anschalten, wenn sie voll sind. Laut Glodek verbraucht jeder Deutsche pro Tag rund 120 Liter Wasser.

17.05.2013
VKU und Barmer GEK wollen Trinkwasser mehr schützen

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) und die Krankenkasse Barmer GEK rufen mit gemeinsamer Broschüre und lokalen Aktionstagen dazu auf, Trinkwasser mehr zu schützen. Durch intensive Landwirtschaft, industrielle Abwässer oder falsch entsorgte Medikamente wird das Trinkwasser zunehmend belastet. "Arzneimittel unterstützen die Heilung vieler Krankheiten und erhöhen die Lebensqualität. Allerdings sollten Arzneimittelreste am besten über die Apotheke entsorgt werden, damit sie nicht ins Grundwasser gelangen und die Umwelt belasten", so Jürgen Rothmaier, Vorstand der BARMER GEK. Hans-Joachim Reck, VKU Hauptgeschäftsführer erklärt dazu weiter: "Viele Arzneimittelwirkstoffe oder ihre Abbauprodukte können den "Filter Kläranlage" passieren und so in die Oberflächenwasser gelangen. All das, was wir dem Wasser zuführen, bleibt in geringsten Mengen, den sogenannten Spurenstoffen, auch darin enthalten." Dabei ist Trinkwasser ein hohes Gut und Basis für eine gesunde Ernährung. Deshalb setzen sich VKU und die Barmer GEK für den richtigen Umgang mit Wasser ein. Mit ihrer Broschüre "Wasser ist gesund" wollen sie bereits Kindern den verantwortungsvollen Umgang mit Wasser näher bringen. Zusammen mit kommunalen Wasserversorgern informiert die Barmer GEK darüber hinaus in lokalen Aktionstagen über die Bedeutung von Wasser als Lebensmittel.

16.05.2013
Energiewende braucht Beteiligung der Bürger

Die Energiewende hängt maßgeblich vom Mitwirken der Bürger ab. Das sagte Stephan Kohler, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Deutschen Energie-Agentur (dena) in einem Interview mit Focus-Online. Zudem müsse der notwendige Netz- und Technologieausbau besser aufeinander abgestimmt werden. Die Herausforderungen dürften nicht unterschätzt werden. Zur Energiewende gehörten nicht nur Windräder, sondern auch der Bau neuer Stromtrassen und der weitere Anstieg der Strompreise. Energiesparen werde deshalb aber auch immer rentabler. Wenn Menschen sich Investitionen in Energieeffizienz nicht leisten könnten, sei der Staat gefordert. "Es gibt bereits eine Reihe von Förderprogrammen, etwa für die energieeffiziente Gebäudesanierung. Ich bin dafür, solche Anreize noch auszubauen, um insbesondere einkommensschwache Bürger nicht im Regen stehen zu lassen. Der Staat könnte über die Förderbank KfW beispielsweise zweckgebundene, zinsgünstige Mikrokredite zur Verfügung stellen, um die Anschaffung von sparsamen Kühlschränken zu fördern", ergänzte Kohler.

15.05.2013
Erfolg für Anti-Fracking-Bewegung

Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) hat die Absetzung der heutigen Sitzung zur Behandlung des geplanten Fracking-Rechts als Erfolg gewertet. Laut BBU sei damit auch der dritte Versuch einer Behandlung gescheitert. Im Vorfeld hatten Umweltverbände, Bürgerinitiativen, campact und etliche CDU/CSU-Politiker ihre ablehnende Haltung gegenüber den Plänen zur Ermöglichung des Frackings deutlich gemacht. "Die Aktionen und seriösen, detaillierten Informationen der Anti-Fracking- Bewegung haben Wirkung gezeigt. Eine Zwei-Drittel-Mehrheit der Bevölkerung und viele Bundestagsabgeordnete bis in die Reihen der CDU/CSU-Fraktion hinein lehnen Fracking ab. Jetzt ist die Bundeskanzlerin Angela Merkel aufgefordert, die notwendigen Konsequenzen zu ziehen. Einen vierten Versuch darf es nicht geben, um Fracking im Bundeskabinett durchzuboxen. Der Pro-Fracking- Partei FDP darf nicht die Gelegenheit gegeben werden, Geschenke an nationale und internationale Konzerne auf Kosten der Umwelt und der Gesundheit der Menschen zu verteilen", sagt Oliver Kalusch vom Geschäftsführenden Vorstand des BBU.

13.05.2013
VdZ rät zur Modernisierung der Heizung

Das Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik e.V. (VdZ) rät Eigenheimbesitzern im Frühjahr das Heizungssystem zu modernisieren. "Bei den angenehmen Temperaturen können sich Hausbesitzer optimal auf die nächste Heizsaison vorbereiten", so Dr. Michael Herma, Geschäftsführer der VdZ. Laut VdZ sei die Sanierungsquote von Heizungsanlagen mit nur drei Prozent noch sehr gering, allerdings würden 75 Prozent der deutschen Heizungsanlagen ineffizient arbeiten. Viele veraltete und überdimensionierte Heizungsanlagen würden je nach Gebäude im Vergleich zu einem modernen Heizungssystem bis zu 40 Prozent mehr Energie verbrauchen. Hier empfiehlt die VdZ den Heizungs- Check durch einen Fachhandwerker. Beliebte Maßnahmen zur Modernisierung der eigenen Heizungsanlage seien laut der Umfrage VdZ-Modernisierungsbarometer für Hausbesitzer mit 48 Prozent der Einbau einer Heizungsanlage mit Öl-/Gas-Brennwerttechnik, mit 47 Prozent die Installation einer Solarthermie-Anlage auf dem Dach, mit 34 Prozent die Montage einer Wärmepumpe und mit 33 Prozent die Umsetzung einer Hybridheizungsanlage. Bei den Optimierungsmaßnahmen liegen der Austausch der Thermostatventile (33 Prozent) und das Einsetzen einer geregelten Heizungspumpe (31 Prozent) ganz vorne in der Gunst der Verbraucher.

08.05.2013
Thermografie von Gebäuden aus der Luft

TÜV Rheinland hat gemeinsam mit dem technischen Dienstleister Eurosense ein von RWE-initiiertes und gefördertes Projekt gestartet, das dazu beitragen soll, Wärmeverluste an Gebäuden flächendeckend zu analysieren und dauerhaft zu verringern. Laut TÜV biete vor allem das Dach gute Rückschlüsse auf den energetischen Zustand des gesamten Gebäudes. Zu diesem Zweck werde ein mit Spezialkameras ausgestattetes Flugzeug in den Wintermonaten zu einer Befliegung entsandt, um eine Wärmebild der jeweiligen Stadt zu gewinnen. Die Einzelaufnahmen sollen durch Eurosense georeferenziert, zu einem Thermomosaik zusammengefügt und im Anschluss durch TÜV Rheinland mit der Liegenschaftskarte verschnitten werden. Somit könne eine Analyse und Interpretation aller Dachflächen mit Klassifikation der Wärmeabgabe erfolgen und der Energieverlust identifiziert werden. Je nach Ausgestaltung des Projekts sei es möglich, jedem Immobilieneigentümer einen individuellen Ausschnitt seines Flurstücks zur Verfügung zu stellen. TÜV Rheinland generiere hierzu die individuellen Informationsschreiben und stelle die Informationen über eine zugangsgeschützte Webanwendung den Eigentümern zur Verfügung. Die Bürgerinnen und Bürger würden von vornherein in die Umsetzung der Projekte einbezogen, denn Bürgerbeteiligung sowie die Gewährleistung und Sicherstellung des Datenschutzes seien wesentliche Aspekte des Projekts. Durch Wärmeverluste an Gebäuden entstehen unnötige Kosten für Hausbesitzer und Mieter. Thermografiemessungen können einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten, indem die Kommune ihre Bürgerinnen und Bürger für das Thema Energieeffizienz sensibilisiert.

14.10.2010
SolarEis-Speicher: Neues nachhaltiges Heizsystem

Die Firma Isocal HeizKühlsysteme GmbH aus Friedrichshafen hat kürzlich die Entwicklung einer neuen Heiz- und Kühlsystem-Technologie bekannt gegeben. Dabei handelt es sich um den sogenannten SolarEis-Speicher, einen unterirdischen Wassertank, der Energie gleich aus mehreren regenerativen Energiequellen speichert. Sonnenkraft, Lufttemperatur und Erdwärme werden zusammen in den Speicher eingespeist. Gewonnen werden diese Energien durch einen auf dem Dach montierten Luft-/Sonnenkollektor sowie über die Erdwärme in unmittelbarer Umgebung des – meist unter der Garage versenkten – Eisspeichertanks. Schließlich wird die auch über längere Zeit speicherfähige Energie durch einen Wärmetauscher in einer Art "umgekehrter Kühlschrankfunktion" in Heizwärme verwandelt und über eine Wärmepumpe an das Gebäude abgegeben. Die Wärmepumpe selbst wird mit Biogas betrieben. Die SolarEis-Technologie greift auf den physikalischen Effekt der sogenannten Kristallisationswärme zurück: Beim Gefrieren von Wasser wird ebenso viel Energie frei wie bei einer Abkühlung von 80 Grad heißem Wasser bis auf null Grad. Heizkosten für Einfamilienhäuser können so, laut Isocal, auf circa 30 Euro pro Monat gesenkt werden.

01.10.2010
IEU sieht Wärmemarkt im Energiekonzept kritisch

Laut Äußerungen der Initiative Erdgas pro Umwelt (IEU) geht das Energiekonzept der Bundesregierung in die richtige Richtung. Den Primärenergiebedarf des deutschen Gebäudebestands bis 2050 um 80 Prozent zu reduzieren ist aus Sicht der IEU allerdings nach wie vor unrealistisch. Außerdem sei das Potenzial von Erdgas für den Energiemix der Zukunft nicht ausreichend berücksichtigt. Es müssten weiterhin konkrete Ansätze zur Umsetzung des Konzepts gefunden werden, so Bernhard Funk, Sprecher der IEU. Die Initiative erwarte hierzu einen breiten Dialog und Austausch aller beteiligten Parteien, dabei müsse die Bestandsmodernisierung schrittweise angegangen werden. Besonderen Wert legt die IEU auf die Umrüstung alter Heizungen auf Erdgas-Brennwerttechnik sowie eine mögliche Kombination mit Solarthermie. Im Energiekonzept werde, so Funk, der Brennstoff Erdgas noch stark unterbewertet. Der Austausch alter Heizungsanlagen böte ein enormes CO2- und Energie-Einsparpotenzial. Aktuell sind laut IEU lediglich 23 Prozent des Heizanlagenbestands der rund 17 Millionen Wärmeerzeuger in Deutschland auf dem neuesten Stand der Technik. Funks Fazit: "Nur wenn wir jetzt alle Trümpfe ausspielen, wird der Weg ins Zeitalter einer klimafreundlichen Wärmeversorgung gelingen."

21.09.2010
Vaillants Mikro-KWK Internet-Training bereitet auf kommende Technik vor

Eine seit kurzem für Fachhandwerkspartner zur Verfügung stehende Online-Plattform bereitet laut Vaillant schon jetzt auf die Mitte nächsten Jahres kommenden Mikro-Kraft- Wärme-Kopplungs-Systeme vor.

Das bisher nur für Gewerbeobjekte oder größere Wohnimmobilien genutzte System wird in einer Zusammenarbeit von Vaillant und Honda ab Mitte 2011 auch speziell für Einfamilienhäuser zur Verfügung stehen.

Den über 350 teilnehmenden Fachhandwerkspartnern sollen jetzt Basisinformationen zu den technischen Grundlagen, Einsatzgebieten, der Förderung und Installation des kleinen Kraftwerks vermittelt werden. Der Vorteil der Lernmethode über das Online-Portal liegt in der frei einteilbaren Zeit anstatt eines mehrere Tage dauernden Präsenztrainings.

Nach Bestehen des Wissenstests der sieben Kapitel des Trainings erfolgt die Qualifikation für das Praxistraining ab 2011. Dort wird es dann in den Trainingszentren in Wuppertal und Nürnberg zwei Tage lang verstärkt um die Installation und Wartung des Mini-Kraftwerks gehen um es später, mit Unterstützung des Vaillant-Kundendienstes, reibungslos beim Kunden in Betrieb nehmen zu können.

 

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