Mit uns haben Sie einen Ansprechpartner vor Ort der für Ihre Fragen und Wünsche da ist.
Die örtliche Nähe und Verbundenheit zu unseren Ansbacher Kunden ist einer unserer großen Pluspunkte. Die zuverlässige, sichere und wirtschaftliche Versorgung mit Strom, Gas, Wasser und Wärme sowie kompetente Beratung sind Aufgaben, denen wir uns engagiert und kundennah widmen.
1.190 Kilowatt elektrische und 1.150 Kilowatt: So lautet der Steckbrief des neuen Blockheizkraftwerks in Katterbach. Die Stadtwerke Ansbach haben mit dieser hocheffizienten, mit Erdgas beschickten Anlage das Heizwerk für die Liegenschaft der US-Armee modernisiert. Das neue BHKW speist ins Fernwärmenetz vor Ort sowie ins Stromnetz der Stadtwerke ein. Es deckt die Grundlast bei der Wärmeversorgung. Dank hoher Leistungsdichte des im BHKW verwendeten Gasmotors werden im Vergleich zur Stromerzeugung in einem normalen Kraftwerk plus Wärmeproduktion in einem konventionellen Heizkessel über 40 Prozent weniger Kohlendioxid ausgestoßen. Das entspricht knapp 4.688 Tonnen CO2 jährlich.
Wie die Stadtwerke Ansbach von mehreren ihrer Kunden erfahren haben, gehen derzeit Vertreter von Strom- und Gasanbietern in Ansbach von Haus zu Haus. „Sie geben vor, unsere Kooperationspartner zu sein“, so Stadtwerke-Sprecher Robert Hlava. „Diese Behauptung ist falsch und wir raten daher zur Vorsicht.“
Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtwerke führen laut Hlava selbstverständlich ihren Betriebsausweis mit sich. Den könne man sich jederzeit zeigen lassen. „Zudem bieten wir keine Stromverträge an der Haustür an, sondern nur über unsere Homepage und unser Kundencenter.“
Wer im nächsten Winter weniger Heizenergie verbrauchen möchte, der sollte jetzt die Weichen dafür stellen. Sehr wirksam ist neben dem Austausch einer veralteten Heizungsanlage auch die Installation einer neuen, hocheffizienten Heizungspumpe.
Alte, ungeregelte Standardpumpen laufen permanent mit höchster Leistung. Moderne Heizungsumwälzpumpen passen dagegen ihre Power an und liefern nur das, was gerade erforderlich ist. Das spart Energie! Darüber hinaus braucht der Motor einer neuen Pumpe dank eines höheren Wirkungsgrads weniger Strom als der bejahrter Modelle. Wichtig ist zudem der sogenannte hydraulische Abgleich der Heizungsanlage durch einen Fachmann.
Informationen dazu gibt es beim Stadtwerke-Energieberater Thomas Heinlein (Tel.: 0981 / 8904 - 264)
Stadtwerke haben großes CO2 Minderungsprogramm gestartet
Klimaschutz erfordert einen Mix an Maßnahmen, denn die Summe macht`s. Diese Erkenntnis haben die Stadtwerke Ansbach in ein umfassendes CO2 Minderungsprogramm umgemünzt, das seit Kurzem in Kraft ist. Für die Kunden bringt es zahlreiche Zuschüsse und Service-Leistungen. ... weitere Infos.
Unser virtuelles Kundencenter ist rund um die Uhr und 365 Tage im Jahr für Sie geöffnet und bietet Ihnen folgende Dienstleistungen:
Samstag, 28. Januar 2012, 05:38 Uhr
| Temperatur: | -1.41 °C |
| Gefühlte Temperatur: | -1.41 °C |
| Luftfeuchte: | 99.80% |
| Luftdruck: | 1023.78 hpa |
| Windgesch.: | 0.00km/h |
| Windrichtung: | SO (135.21°) |
Eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa ergab, dass lediglich jeder dritte Deutsche (35 Prozent) die genaue Höhe seiner Stromkosten kennt. Ein Drittel (33 Prozent) hat nur eine ungefähre, ein weiteres Drittel (32 Prozent) gar keine Vorstellung von den jährlichen Ausgaben für Strom. Das Ergebnis zeigt, dass trotz massiver Strompreiserhöhungen in der Vergangenheit die Mehrheit nicht weiß, wie viel Geld sie überhaupt für Strom ausgibt. Stephan Kohler, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung, betont, dass es sich für jeden Haushalt lohne, bei den Stromkosten genau hinzusehen: "Strom ist ein kostbares Gut. Das wird in Zukunft noch mehr gelten als bisher. Wer Strom spart, sichert sich gegen den Anstieg der Stromkosten ab und leistet einen Beitrag zum Gelingen der Energiewende. Denn jede Kilowattstunde, die nicht verbraucht wird, muss gar nicht erst hergestellt werden." Die Initiative "EnergieEffizienz" der Deutschen Energie-Agentur (dena) unterstützt Verbraucher auf dem Online-Portal stromeffizienz.de mit Online-Rechner, Informationsbroschüren oder Auswahlhilfen für den Kauf sparsamer Elektrogeräte, Stromverbrauch und -kosten in den Griff zu bekommen.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, lag der Index der Einfuhrpreise im Jahresdurchschnitt 2011 um 8 Prozent über dem Vorjahr (2010: + 7,8 Prozent). Damit war dies der höchste Anstieg gegenüber dem Vorjahr seit 2000 (+ 10,2 Prozent gegenüber 1999). Destatis teilt weiter mit, dass besonders prägend für den Index der Einfuhrpreise im Jahr 2011 die Preisentwicklung bei Rohstoffen wie Erdöl, Erdgas und Erzen sowie Halbwaren wie Mineralölerzeugnissen und Metallen war. Importiertes Erdgas war im Jahresdurchschnitt 2011 um 25,7 Prozent teurer als ein Jahr zuvor. Doch im Gegensatz zu Erdöl und Mineralölerzeugnissen erreichte der Index nicht den Rekorddurchschnitt von 2008.
Der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) Dr. Bernhard Heitzer hat den kirgisischen Wirtschaftsminister Temir Sarijev zu einem Gespräch empfangen. Laut Heitzer biete Kirgisistan mit seinen schon bald nach der Unabhängigkeit entwickelten marktwirtschaftlichen Strukturen und den Fortschritten seiner noch jungen parlamentarischen Demokratie gute Ansätze für eine vertiefte Zusammenarbeit. "Das Land, das seit 1998 WTO-Mitglied ist, hat eine Schlüsselstellung bei der Wasserversorgung Zentralasiens sowie potenziell auch bei der Stromversorgung der Region bis hin nach Afghanistan und Pakistan. Ich begrüße das Interesse des Ministers, der bilateralen Wirtschaftszusammenarbeit neue Impulse zu geben", betont der Staatssekretär. Das BMWi wird im zweiten Halbjahr 2012 zusammen mit dem Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft eine Wirtschaftsdelegation nach Kirgisistan entsenden. Ziel dieser Reise wird sein, Projekte der Stromgewinnung aus Wasserkraft, eine mögliche Rohstoffkooperation und eine Zusammenarbeit im Bereich Verpackung von Lebensmitteln zu erörtern. Am 24. Dezember 2011 wurde die neue kirgisische Regierung ernannt.
Der NABU-Meeresbiologe Dr. Kim Detloff sieht große Gefahren vor der Insel Giglio durch die 2.400 Tonnen Schwer- und Dieselöl, die in den Tanks des verunglückten Kreuzfahrtschiffes "Concordia" gebunkert sind: "Schweröl ist eine hochgiftige, teerartige Substanz, die schwer abzupumpen ist. Wenn das Schweröl ausläuft, sinkt es auf den Meeresboden ab und überdeckt dort alles. Damit würden weite Areale unter Wasser unweigerlich zum Friedhof für alle Lebewesen." Das Schweröl im Rumpf des Kreuzfahrtschiffes sei eine tödliche Gefahr für Zehntausende von Meerestieren, die in dem 1996 gegründeten Nationalpark Toskanischer Archipel leben. Zudem sei Schweröl besonders schwer zu bekämpfen: "Die bisherigen Schiffskatastrophen zeigen leider, dass es praktisch unmöglich ist, alles austretende Öl abzufangen", so Detloff weiter. Der Leiter der NABU-Verkehrspolitik Dietmar Oeliger erläutert: "Der NABU fordert, dass Kreuzfahrtschiffe, die Naturschutzgebiete und sensible ökologische Meeres- und Küstenräume befahren, komplett auf Schweröl verzichten müssen." Nach Angaben der Umweltorganisation dürften Schiffe in Europa bislang nur in der Nord- und Ostsee nicht mit Schweröl angetrieben werden. In der Antarktis sei es seit kurzem verboten, Schweröl mitzuführen. "Es ist völlig unverständlich, warum diese Regelung nicht auch für das stark befahrene Mittelmeer gilt", so Oeliger abschließend.
Das Statistische Bundesamt (Destatis) teilt mit, dass die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte im Jahresdurchschnitt 2011 um 5,7 Prozent höher waren als im Vorjahr. Das ist die höchste Veränderungsrate seit 1982 (+ 6 Prozent). 2010 lag sie bei + 1,6 Prozent und 2009 war sie um 4,2 Prozent zurückgegangen. Laut Destatis hatten die steigenden Energiepreise den größten Einfluss auf die Entwicklung der Erzeugerpreise: so war Energie 2011 um 10,6 Prozent teurer als 2010. Die Preise für Mineralölerzeugnisse nahmen um 16,6 Prozent zu und die für Erdgas um 14,9 Prozent. Dabei wurde Erdgas für Ortsgasversorgungsunternehmen, die Erdgas an Endverbraucher absetzen, um 18,3 Prozent teurer, für Haushalte um 4,5 Prozent. Elektrischer Strom kostete durchschnittlich 6,4 Prozent mehr als 2010. Für Haushalte verteuerte sich Strom im Jahr 2011 um 7 Prozent.
Wissenschaftler der Technischen Universität Berlin untersuchen derzeit, ob das Thema
Elektromobilität (E-Mobilität) lediglich ein Hype der Medien ist oder ob diese Technologie tatsächlich Realität
werden kann. In diesem Zusammenhang fordert Dr. Oliver Schwedes, Fachmann für Integrierte
Verkehrsplanung, in einem Interview des Informationsportals BINE, Elektroautos in eine
Gesamtstrategie nachhaltiger Verkehrsentwicklung einzubinden. "Ein medialer Hype, wie der um die
Elektromobilität, ist oftmals durch einseitige Aussagen geprägt, die keine differenzierte Einschätzung
ermöglichen", so Schwedes. Deswegen sei eine Diskursanalyse nötig, da sie dazu beitrage,
Transparenz zu schaffen.
In dieser Analyse wird deutlich, "dass sich hinter dem vermeintlichen Konsens divergierende
Interessenslagen verbergen". Bereits in den 1990er Jahren gab es seitens der Politik, Versuche die
Elektromobilität zu entwickeln. Der Gedanke wurde aber mit der Begründung verworfen, die
Elektroautos würden mit dem damaligen Strom-Mix keinen positiven Beitrag zur Umweltbilanz leisten.
Dies sehe heute durch die massive Förderung Erneuerbarer Energien anders aus, da "eine zukünftige
Nutzung von Elektroautos auf der Grundlage Erneuerbarer Energien realistisch erscheinen lässt",
erklärt Schwedes. Die Rolle der Automobilindustrie schätzt der Fachmann eher kritisch ein: "Sie hat
bisher immer soweit mitgemacht wie es einem positiven Umweltimage zuträglich war. Anders als beim
Verbrennungsmotor, bei dem sich die deutsche Automobilindustrie umfangreiche Spezialkenntnisse
erworben hat, ist der Elektromotor eine seit über 100 Jahren bewährte und relativ einfach zu
handhabende Technologie." Schwedes ist sich daher sicher, dass falls sich die Elektromobilität
durchsetzen würde, die deutsche Automobilindustrie in ihren Grundfesten erschüttert wäre.
Ein weiteres Problem erkennt Schwedes in den verschiedenen Forschungsansätzen: "So sieht das
Wirtschaftsministerium sein Ziel erreicht, wenn die deutsche Automobilindustrie das erste
serienmäßige Elektroauto auf den Markt bringt, ohne zu berücksichtigen, ob es sich dabei um den
Beitrag zu einer nachhaltigen Verkehrsentwicklung handelt; dieser Aufgabe hat sich das
Umweltministerium verschrieben." Schwedes fordert daher einen integrierten Ansatz anzustreben, die
die verschiedenen Dimensionen der Elektromobilität zusammenführt und gegeneinander abwägt.
Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) zeigt sich von der Idee der Dänen begeistert, ihren Staatsgästen zukünftig im Rahmen ihrer EU-Ratspräsidentschaft Leitungswasser zu servieren. Dr. Beckereit, VKU-Vizepräsident Wasser/Abwasser, kommentiert: "Der beste Durstlöscher ist noch immer reines Trinkwasser - direkt aus der Leitung." Schließlich lägen die Vorteile auf der Hand: Es wird frei Haus geliefert, hat höchste Qualität und ist preiswert, denn in Deutschland koste ein Liter frisches Trinkwasser aus der Leitung deutlich weniger als einen Cent, so Beckereit. Aus diesem Grund sei Dänemark ein Vorbild, das man in Deutschland getrost nachahmen könnte. Erst kürzlich attestierte der aktuelle Bericht zur Trinkwasserqualität, dass deutsches Trinkwasser eine gute bis sehr gute Qualität besitzt.
Anlässlich der Jahrestagung des Fachverbandes Biogas in Bremen hat das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) die Wichtigkeit von Biogas bei der Energiewende betont. So ist sich der Parlamentarische Staatssekretär Peter Bleser sicher: "Auf das Multitalent Biogas können wir bei der Energiewende nicht verzichten." Neben Wind- und Sonnenenergie sei Biogas nicht zuletzt aufgrund seiner Speichermöglichkeiten und flexiblen Nutzungsformen ein wichtiger Lieferant für Erneuerbare Energie (EE), der entscheidend dazu beitrage, die ehrgeizigen Energieziele umzusetzen. "Mit Hilfe der EEG-Novellierung 2012 kommen die Vorzüge dieses Energieträgers noch besser zum Tragen", sagt Bleser. So werden laut BMELV Biogasanlagen mit größeren Gasspeichern oder mehreren Blockheizkraftwerken, die ihre Stromproduktion steuern können und so eine sinnvolle Ergänzung zu anderen erneuerbaren Ressourcen mit schwankendem Angebot darstellen, künftig speziell gefördert. Seit Anfang 2012 gibt es die sogenannte Flexibilitätsprämie, die in Verbindung mit dem Marktprämienmodell die Differenzen zwischen der EEG- Vergütung und den höheren Investitionen für die steuerbare Energieproduktion ausgleicht. Bleser betont, dass die Bundesregierung bei der Biogasproduktion nicht nur auf Strom setze, sondern auch auf Wärme und Kraftstoffe: "Alle drei Nutzungsarten werden technologieoffen gefördert. Nur so halten wir uns die Vorzüge der flexiblen Nutzung auch in Zukunft offen." Derzeit erzeugen in Deutschland etwa 7.000 Biogasanlagen eine elektrische Leistung von rund 2.800 Megawatt. Sie liefern für mehr als fünf Millionen Haushalte Energie und decken rund 3,5 Prozent des deutschen Stromverbrauchs ab.
Wie jetzt bekannt wurde, werden der Biogasrat e.V. und die erdgas mobil GmbH 2012 im Bereich Mobilität kooperieren. Dabei ist das gemeinsame Ziel, das Quotenziel von 20 Prozent Bio-Anteil am Kraftstoff Erdgas bis 2020 zu erreichen. Der Biogasrat hat für das Jahr 2012 verschiedene Schwerpunkte gesetzt. Einer davon ist der verstärkte Einsatz von Bio-Erdgas als Kraftstoff im Verkehrssektor. Laut Verband ließen die inzwischen erzielte Reichweite von Erdgasfahrzeugen und die hohen Einsparungen Erdgas und Bio-Erdgas als Kraftstoff zu einer echten Alternative zu Benzin, Diesel und Elektroautos werden. Reinhard Schultz, Geschäftsführer des Biogasrats, erläutert: "Die Technologie ist konkurrenzfähig, die THG-Einsparungspotenziale hoch und der Betrieb wirtschaftlich rentabel - das ist Fakt - jetzt gilt es, dafür das nötige Bewusstsein zu schaffen und Wirtschaft, Politik und Gesellschaft mit ins Boot zu holen." Der Verband fordert unter anderem, dass bei der CO2- Betrachtung von Fahrzeugen auch die CO2-Belastung bei der Kraftstoffherstellung berücksichtigt wird. 2012 soll gemeinsam mit erdgas mobil der Startschuss für eine konsequente Umsetzung zur Erreichung der von der Branche festgelegten Bioquote fallen.
Die Firma Isocal HeizKühlsysteme GmbH aus Friedrichshafen hat kürzlich die Entwicklung einer neuen Heiz- und Kühlsystem-Technologie bekannt gegeben. Dabei handelt es sich um den sogenannten SolarEis-Speicher, einen unterirdischen Wassertank, der Energie gleich aus mehreren regenerativen Energiequellen speichert. Sonnenkraft, Lufttemperatur und Erdwärme werden zusammen in den Speicher eingespeist. Gewonnen werden diese Energien durch einen auf dem Dach montierten Luft-/Sonnenkollektor sowie über die Erdwärme in unmittelbarer Umgebung des meist unter der Garage versenkten Eisspeichertanks. Schließlich wird die auch über längere Zeit speicherfähige Energie durch einen Wärmetauscher in einer Art "umgekehrter Kühlschrankfunktion" in Heizwärme verwandelt und über eine Wärmepumpe an das Gebäude abgegeben. Die Wärmepumpe selbst wird mit Biogas betrieben. Die SolarEis-Technologie greift auf den physikalischen Effekt der sogenannten Kristallisationswärme zurück: Beim Gefrieren von Wasser wird ebenso viel Energie frei wie bei einer Abkühlung von 80 Grad heißem Wasser bis auf null Grad. Heizkosten für Einfamilienhäuser können so, laut Isocal, auf circa 30 Euro pro Monat gesenkt werden.
Laut Äußerungen der Initiative Erdgas pro Umwelt (IEU) geht das Energiekonzept der Bundesregierung in die richtige Richtung. Den Primärenergiebedarf des deutschen Gebäudebestands bis 2050 um 80 Prozent zu reduzieren ist aus Sicht der IEU allerdings nach wie vor unrealistisch. Außerdem sei das Potenzial von Erdgas für den Energiemix der Zukunft nicht ausreichend berücksichtigt. Es müssten weiterhin konkrete Ansätze zur Umsetzung des Konzepts gefunden werden, so Bernhard Funk, Sprecher der IEU. Die Initiative erwarte hierzu einen breiten Dialog und Austausch aller beteiligten Parteien, dabei müsse die Bestandsmodernisierung schrittweise angegangen werden. Besonderen Wert legt die IEU auf die Umrüstung alter Heizungen auf Erdgas-Brennwerttechnik sowie eine mögliche Kombination mit Solarthermie. Im Energiekonzept werde, so Funk, der Brennstoff Erdgas noch stark unterbewertet. Der Austausch alter Heizungsanlagen böte ein enormes CO2- und Energie-Einsparpotenzial. Aktuell sind laut IEU lediglich 23 Prozent des Heizanlagenbestands der rund 17 Millionen Wärmeerzeuger in Deutschland auf dem neuesten Stand der Technik. Funks Fazit: "Nur wenn wir jetzt alle Trümpfe ausspielen, wird der Weg ins Zeitalter einer klimafreundlichen Wärmeversorgung gelingen."
Eine seit kurzem für Fachhandwerkspartner zur Verfügung stehende Online-Plattform
bereitet laut Vaillant schon jetzt auf die Mitte nächsten Jahres kommenden Mikro-Kraft-
Wärme-Kopplungs-Systeme vor.
Das bisher nur für Gewerbeobjekte oder
größere Wohnimmobilien genutzte System wird in einer Zusammenarbeit von Vaillant und
Honda ab Mitte 2011 auch speziell für Einfamilienhäuser zur Verfügung stehen.
Den über 350 teilnehmenden Fachhandwerkspartnern sollen jetzt Basisinformationen zu
den technischen Grundlagen, Einsatzgebieten, der Förderung und Installation des kleinen
Kraftwerks vermittelt werden. Der Vorteil der Lernmethode über das Online-Portal liegt in der
frei einteilbaren Zeit anstatt eines mehrere Tage dauernden Präsenztrainings.
Nach Bestehen des Wissenstests der sieben Kapitel des Trainings erfolgt die Qualifikation
für das Praxistraining ab 2011. Dort wird es dann in den Trainingszentren in Wuppertal und
Nürnberg zwei Tage lang verstärkt um die Installation und Wartung des Mini-Kraftwerks
gehen um es später, mit Unterstützung des Vaillant-Kundendienstes, reibungslos beim
Kunden in Betrieb nehmen zu können.