Mit uns haben Sie einen Ansprechpartner vor Ort der für Ihre Fragen und Wünsche da ist.
Die örtliche Nähe und Verbundenheit zu unseren Ansbacher Kunden ist einer unserer großen Pluspunkte. Die zuverlässige, sichere und wirtschaftliche Versorgung mit Strom, Gas, Wasser und Wärme sowie kompetente Beratung sind Aufgaben, denen wir uns engagiert und kundennah widmen.
Unser virtuelles Kundencenter ist rund um die Uhr und 365 Tage im Jahr für Sie geöffnet und bietet Ihnen folgende Dienstleistungen:
Sauber und leise mobil - Stadtwerke Ansbach errichten erste Elektrotanksäule und kaufen Elektro-Fahrräder
Die Stadtwerke Ansbach haben erste Elektrofahrräder angeschafft und errichten am Montgelasplatz und in Kürze am Fahrradabstellplatz am Aquella die ersten Stromtankstellen. ...weitere Infos....
Stadtwerke haben großes CO2 Minderungsprogramm gestartet
Klimaschutz erfordert einen Mix an Maßnahmen, denn die Summe macht`s. Diese Erkenntnis haben die Stadtwerke Ansbach in ein umfassendes CO2 Minderungsprogramm umgemünzt, das seit Kurzem in Kraft ist. Für die Kunden bringt es zahlreiche Zuschüsse und Service-Leistungen. ... weitere Infos.
Nicht immer halten die Reichweitenangaben der Hersteller von Elektrorollern was sie
versprechen. Dies hat ein ADAC-Test mit sieben E-Rollern ergeben. Die beiden einsitzigen
Roller von E-TON und ELBIKE mussten schon nach rund 20 Kilometern Fahrt auf dem
Prüfstand an die Steckdose, obwohl die Hersteller mehr als das Doppelte an Reichweite
versprechen. Roller mit mehr Durchhaltekraft schafften laut aktueller Mitteilung des Clubs
teilweise über 60 Kilometer. Von allen getesteten Produkten erreicht keines das ADAC-
Urteil "sehr gut". Die beiden Roller e-sprit Silenzio (Testsieger mit Note 2,4) und
InnoScooter EM 2500-Lithium (2,5) schneiden mit "gut" ab. Fünf Modelle bekommen das
Gesamturteil "befriedigend". Schlusslicht ist der Einsitzer von ELBIKE (ausreichend), der
nur in der Kategorie "Kosten" überzeugen konnte, heißt es.
Die Reichweiten wurden im ADAC Technik Zentrum auf einem Rollenprüfstand bei
Temperaturen von 22 Grad und zusätzlich unter null Grad Celsius gemessen. Gerade bei
Temperaturen unter null Grad gab es bei einigen Modellen zusätzliche Reichweitenverluste,
so der Club weiter. Positiv: Der e-sprit Silenzio und der InnoScooter EM-2500 Lithium
erreichen bei 22 Grad eine Reichweite von etwa 70 Kilometern. Der E-max 90 S und der
RMC-E Hiker 50 Amaze kommen bei der gleichen Außentemperatur etwa 60 Kilometer
weit. Negativ: Die lange Ladezeit von leeren Akkus. Beim Solar-Scooter dauerte es ganze
zwölf Stunden, bis die Batterien wieder voll waren. Einen transportablen Akku bieten nur
der E-MO, der InnoScooter und das ELBIKE, heißt es abschließend.
Einigen Mietern gehen dieser Tage Heizkostenrechnungen zu, die erstmals das
Beiblatt der Richtlinie 2077 "Verbrauchskostenabrechnung für die Technische
Gebäudeausrüstung; Verfahren zur Berücksichtigung des Rohrwärmeanteils"
berücksichtigen. Dadurch kann es zu teilweise deutlichen Kostenverschiebungen
kommen, so die aktuelle Mitteilung des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI). Die
Heizkostenverordnung gibt vor, dass entstehende Heizkosten verursachungsgerecht und
verbrauchsabhängig zu verteilen sind. Da Heizwärme in erster Linie von den Heizkörpern
abgegeben wird, werden Heizkostenverteiler folgerichtig an den Heizkörpern angebracht,
um die an den Nutzer gelieferte Heizwärme zu messen, so der VDI.
Wärme wird aber auch von allen anderen warmen Flächen im Raum abgegeben, so z. B.
von ungedämmten Rohrabschnitten, die in oder auf den Wänden verlegt sind. Diese
Wärme wird aber nicht von den Heizkostenverteilern erfasst, sie geht praktisch an ihnen
vorbei. Werden die Heizkosten nach den erfassten Wärmeeinheiten verteilt, wird auch die
nicht erfasste Nutzwärme nach den erfassten Werten verteilt, d. h., Nutzer, auf deren
Heizkostenverteilern mehr Einheiten erfasst sind, zahlen mehr von der nicht erfassten
Wärme und damit Wärme, die andere genutzt haben, so der VDI weiter. Mit der Richtlinie
werden Heizkostenabrechnungen gerechter, denn sie berücksichtigt die abgegebene
Nutzwärme von ungedämmten Rohren. Diese wird demjenigen zugeordnet, der sie
tatsächlich nutzt. Sollte die Heizkostenrechnung dieses Jahr deutlich höher ausfallen, sind
aber auch der lange Winter und gestiegenen Energiepreise zu berücksichtigen, so der
Verein abschließend.
Hausbesitzer, die ihre alte Heizung mit Erneuerbaren Energien auf den neuesten Stand der Technik bringen wollen, können wieder mit attraktiven Fördermitteln aus dem Marktanreizprogramm (MAP) rechnen. Der Haushaltsausschuss hat eine Aufhebung der Haushaltssperre beschlossen, so die aktuelle Mitteilung der Deutschen Energie-Agentur (dena). "Wir empfehlen Hausbesitzern mit alten Heizungen, ihre Heizungen zu erneuern und die Förderung zu nutzen. Die Investition in eine Solarthermieanlage, Holzpelletheizung oder Wärmepumpe lohnt sich dank sinkender Heizkosten und staatlicher Förderung doppelt", so Thomas Kwapich, Bereichsleiter der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena). Detaillierte Informationen zu aktuellen Förderungen unter: www.dena.de.
Die bayerische Klimapolitik ist laut aktueller Mitteilung des Umweltministeriums Bayern
erfolgreich: Bereits heute liegt der energiebedingte CO2-Ausstoß im Freistaat pro Kopf und
Jahr bei rund sechs Tonnen. Bis zum Jahr 2030 soll dieser Wert auf unter fünf Tonnen
vermindert werden. Das betonte Dr. Markus Söder, Umweltminister, gestern zum
Auftakt der 3. Bayerischen Klimawoche in München. "Wir werden Bayerns Spitzenposition
im Klimaschutz weiter ausbauen", so Söder. Neben einem Ausbau Erneuerbarer Energien
braucht es intelligente Stromnetze, um Energie zu sparen, so das Ministerium. Mit einer
Cleantech-Offensive habe Bayern die Chance, zu einer der weltweit umweltschonendsten
Volkswirtschaften aufzusteigen. Zudem gelte es, ökologische Zukunftsvisionen für Städte
und Architektur zu entwickeln. So könne die hohe Lebensqualität der Menschen in Bayern
erhalten werden. Wichtige natürliche CO2-Speicher, wie Wälder und Moore, sollen bewahrt
werden.
Gegenwärtig werden rund acht Millionen Euro in die Renaturierung von 15 Mooren
investiert. Bis 2020 sollen 50 Moore wieder in ihren natürlichen Zustand versetzt werden.
"Intakte Moore bewahren nicht nur die Artenvielfalt. Sie entziehen der Atmosphäre
Kohlendioxid und lagern es dauerhaft ein. So wirken sie dem Treibhauseffekt entgegen",
so Söder. Insgesamt könnten in Bayern Moore auf einer Gesamtfläche von 200.000
Hektar renaturiert werden. Damit würden die Treibhausgasemissionen um einen
Gegenwert von 5,25 Millionen Tonnen CO2 im Jahr gemindert. Um die ehrgeizigen
bayerischen Klimaziele zu erreichen, braucht es laut Söder starke Partner und das
Engagement jedes Einzelnen. Mehr als 60 Prozent der bayerischen Bevölkerung sorgen
sich wegen des Klimawandels und seinen Folgen. Geht es um das eigene Handeln, räumen
jedoch viele ein, noch mehr für den Klimaschutz tun zu können. "Klimaschutz geht alle
an", so Söder. Weitere Informationen unter: www.klimawoche.bayern.de.
Kurz nach der Einweihung des neuen TÜV SÜD Service-Centers in Starnberg, inklusive E-Tankstelle, steht am 3. August ein weiterer Höhepunkt in Sachen E- Mobilität in der Petersbrunner Straße auf dem Programm: Am Starttag der e- miglia ist das Service-Center in Starnberg erster Checkpoint der e-miglia auf ihrer Strecke von München nach Rovereto, so die aktuelle Mitteilung. Die ersten Teams werden gegen 9:30 Uhr erwartet. Begleitend zum e-miglia-Tross zeigen verschiedene Händler auf dem TÜV-Gelände Neuigkeiten aus dem Bereich der E- Bikes. Die E-Mobile werden sich gegen 10 Uhr wieder auf die Strecke Richtung Alpen machen. Insgesamt führt die e-miglia in vier Etappen über 560 Kilometer bis Rovereto. Zielankunft dort ist am 6. August. TÜV SÜD ist eigenen Angaben zufolge technischer Partner bei der e-miglia, einer neuen E-Rallye, die in der Tradition der großen Rallye Mille Miglia steht und über die Alpen führt.
Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) ruft Bauherren, Vermieter, Architekten, Planer und Handwerker auf, sich am "Tag der Energiespar-Rekorde" am 25. und 26. September 2010 zu beteiligen. An diesem Aktionstag öffnen bundesweit Effizienzhäuser ihre Türen für Besucher, so die aktuelle Mitteilung. Eigentümer können ihr energiesparendes Zuhause präsentieren, Fachleute ihr Angebot und die von ihnen betreuten Bauvorhaben vorstellen. Anmeldungen sind ab sofort online auf www.zukunft-haus.info/ möglich. Mitmachen können Eigentümer von energieeffizienten Ein- und Mehrfamilienhäusern sowie von öffentlichen Gebäuden. Sanierte Häuser müssen mindestens den Energiestandard Effizienzhaus 100, Neubauten mindestens Effizienzhaus 70 erreichen, so die dena weiter. Es können sowohl fertig gestellte Effizienzhäuser als auch Baustellen gezeigt werden. Bei kurzen Führungen sollen interessierten Besuchern die technischen und baulichen Besonderheiten vorgestellt und in Gesprächen individuelle Fragen beantwortet werden.
Eine wesentliche Säule unserer derzeitigen individuellen Mobilität ist günstig verfügbares
Öl. Doch schon in naher Zukunft steht es nicht mehr in ausreichendem Maße und zu
bezahlbaren Preisen zur Verfügung. Dann ist der Elektroantrieb Schlüssel zu einer
nachhaltigen individuellen Mobilität. Wissenschaftler der Technischen Universität München
(TUM) haben daher ein Fahrzeugkonzept entwickelt, das alle Aspekte der Elektromobilität
in einem umfassenden Ansatz neu denkt und optimiert. Ergebnis ist ein konkurrenzfähiges
Fahrzeug, das schon in naher Zukunft große Teile der urbanen Mobilität abdecken könnte,
so die aktuelle Hochschulmitteilung.
20 Lehrstühle des Wissenschaftszentrums Elektromobilität (WZE) der Technischen
Universität München haben sich zusammengeschlossen, um an einem Pilotprojekt zu
zeigen, dass in naher Zukunft bezahlbare Elektromobilität auch für die Massenanwendung
funktioniert. Das Projekt trägt den Namen MUTE (engl.: gedämpft, leise). Zum ersten Mal
werden hier in einem umfassenden Forschungsansatz technische Herausforderungen mit
sozioökonomischen Rahmenbedingungen verknüpft, so die Universität. Das daraus
resultierende kostengünstige und innovative Fahrzeugkonzept für den Einsatz im
städtischen Großraum und dessen Umland soll 2011 in Form eines ersten fahrbaren
Prototyps auf der IAA in Frankfurt vorgestellt werden. Eine große Herausforderung an die
Elektromobilität stellt derzeit die im Vergleich zu Benzin wesentlich geringere Energiedichte
elektrischer Energiespeicher dar. Gleichzeitig ist der Akkumulator der größte Kostenfaktor.
Das Projekt MUTE erreicht nach Universitätsangaben eine deutliche Reduzierung der
Kosten bei gleichbleibender Reichweite des Fahrzeugs vor allem über die Minimierung des
Gesamtfahrzeuggewichts. Auch ein geringer Rollwiderstand und eine gute Aerodynamik
tragen ihren Teil dazu bei.
Schutzmaßnahmen für rund sechs Millionen Euro bieten ab sofort zusätzliche Sicherheit
vor Hochwasser für die Stadt Miltenberg (Unterfranken) und ihre Bewohner. Dies betonte
Dr. Markus Söder, Umweltminister, bei der Inbetriebnahme des neuen technischen
Hochwasserschutzsystems für Miltenberg-West. "Ein weiterer wichtiger Schritt ist
geschafft: 25 Hektar Wohn- und Gewerbegebiet in Miltenberg-West sind nun vor einem
hundertjährlichen Hochwasser geschützt", so Söder. Das neue Schutzsystem besteht laut
aktueller Mitteilung des Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit Bayern aus 700
Meter Deich, 420 Metern Mauer und mehreren Pumpen. Im Hochwasserfall kann über
Absperrwerke der Mühlkanal abgetrennt und Wasser über Pumpen abgeleitet werden. Das
bewahrt das zum Teil dicht bebaute Gebiet bei hohen Pegeln der Mud oder bei Rückstau
des Mains vor Überflutung. 55 Prozent der Kosten für den Hochwasserschutz Miltenberg-
West - rund 3,3 Millionen Euro - stellte der Freistaat nach Ministeriumsangaben zur
Verfügung. 25 Prozent übernahm der Bezirk Unterfranken und 20 Prozent die Stadt
Miltenberg.
Miltenberg ist durch die Flüsse Main und Mud gleich zweifach der Hochwassergefahr
ausgesetzt. 1993 und 1995 kam es bei Mud-Hochwasser vor allem im Gewerbegebiet
Miltenberg-West zu schweren Schäden. Insgesamt gilt es laut Ministerium, drei
Stadtgebiete von Miltenberg zu schützen: Fertig gestellt sind die Maßnahmen für
Miltenberg Altstadt und seit heute für Miltenberg-West. Die Planungen am Schutz für das
Miltenberger Schwarzviertel laufen bereits, heißt es.
Der Prototyp des Haus- oder Wohnungseigentümers, der hierzulande sein selbst genutztes
Haus oder seine Wohnung energetisch saniert, ist durchschnittlich knapp 55 Jahre alt,
verfügt überwiegend über einen Hochschulabschluss und hat fast 46.000 Euro in die
Modernisierung gesteckt. Dies sind Ergebnisse einer Befragung, die die KfW Bankengruppe
gemeinsam mit dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln Anfang dieses Jahres unter
Wohnungssanierern durchgeführt hat. Ziel war es, mehr über die privaten Investoren und
die regionalen Rahmenbedingungen der energetischen Sanierung zu erfahren, um die
Förderung noch besser an den Bedürfnissen der Kunden auszurichten, so das
Kreditinstitut. "Trotz der hohen Relevanz weiß man nur wenig über das sozioökonomische
Umfeld und das Motivationsspektrum der Sanierer", sagte Dr. Norbert Irsch,
Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe. Diese Datenlücke hat die Studie nun geschlossen.
Ihre Ergebnisse bieten vielfältige und vor allem neue Einblicke in die energetische
Sanierung, so die KfW.
"Auffallend ist zum Beispiel, dass über 36 Prozent der befragten Wohneigentümer - und
damit deutlich mehr als man erwarten konnte - älter als 60 Jahre sind", so Dr. Michael
Voigtländer, der auf Seiten des IW Köln für die Studie verantwortlich ist. Insgesamt
wurden über 5.500 Eigennutzer und private Vermieter sowie 250 Wohnungsunternehmen
befragt, die zwischen 2006 und 2009 KfW-Fördermittel für klimafreundliche
Modernisierungen in Anspruch genommen haben. Selbstnutzer sanieren ihre
Wohnimmobilien laut Studie durchschnittlich acht Jahre früher als Vermieter. Im Mittel
gaben sie rund 288 Euro pro Quadratmeter für die Sanierung aus, während private
Vermieter rund 394 Euro investierten. Bei den Wohnungsunternehmen liegt der
entsprechende Wert bei 522 Euro. Die Sanierungsaktivitäten sind regional unterschiedlich:
Selbstnutzer gibt es vermehrt in ländlichen, Wohnungsunternehmen eher in urbanen
Gegenden. Jeweils neun von zehn privaten Bauherren nannten als wichtigen
Investitionsanreiz zur energetischen Sanierung: eine größere Unabhängigkeit von den
Energiepreisen zu erreichen bzw. die Kosten für Heizung und Strom zu senken, so die KfW
abschließend.
Die Broschüre "25 Bioenergie-Regionen im Porträt" ist erschienen. Auf 64 Seiten stellen
sich alle Gewinner des bundesweiten Wettbewerbs mit Hilfe von zweiseitigen Porträts,
Fotos und den wichtigsten Daten vor. Um die Regionen möglichst authentisch
wiederzugeben, wurden die Texte von lokalen Journalisten verfasst, so die aktuelle
Mitteilung der Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe (FNR). Daten und Fakten zur
Nutzung von Bioenergie in Deutschland und weiterführende Informationen zum
Wettbewerb runden die Porträts ab. Die neue Broschüre kann unter www.fnr.de/mediathek bestellt oder
heruntergeladen werden.
Mit dem Wettbewerb Bioenergie-Regionen fördert das Bundesministerium für Ernährung,
Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) Netzwerke mit innovativen Konzepten, die
die Entwicklungschancen der Bioenergie für sich nutzen. 25 Gewinner erhalten drei Jahre
lang bis zu 400.000 Euro Fördermittel, so die FNR. Ziel ist es, die regionale Wertschöpfung
zu erhöhen und Arbeitsplätze zu schaffen.
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat mit gestrigem Urteil seine Rechtsprechung bekräftigt,
dass eine Preisanpassungsklausel, die das im Bereich der Grundversorgung bestehende
gesetzliche Preisänderungsrecht unverändert in einen Sonderkundenvertrag übernimmt,
uneingeschränkt wirksam ist. "Der VKU begrüßt die BGH-Aussagen zu diesem Teilaspekt
des Urteils. Er schafft für Verbraucher und Gasversorger an dieser Stelle die notwendige
Rechtssicherheit", so VKU-Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Reck in einer aktuellen
Verbandsmitteilung. Der VKU machte aber deutlich, dass eine abschließende Bewertung
des Urteils erst dann erfolgen kann, wenn die schriftliche Urteilsbegründung vorliegt. "Ob
hiernach dann alle Erwägungen des BGH zu sachgerechten Lösungen führen, ist allerdings
fraglich", so Reck weiter.
"Der BGH hat mit heutigem Urteil grundsätzlich klargestellt, dass von den
Gasversorgungsunternehmen nicht erwartet werden kann, zu nicht kostendeckenden
Preisen Erdgas zu liefern", so der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft
(BDEW) in einer ersten Bewertung des BGH-Urteils. Der BGH hat über etwaige
Rückforderungsansprüche von Gaskunden infolge unwirksamer Preisanpassungsklauseln in
Gaslieferverträgen gestern zwar keine abschließende Entscheidung getroffen. Allerdings
hat er ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Geltendmachung der Unwirksamkeit von
Preiserhöhungen für einen längeren zurückliegenden Zeitabschnitt nicht zu
interessensgerechten Ergebnissen führt, wenn im gleichen Zeitraum die Gestehungskosten
des Gasversorgungsunternehmens erheblich gestiegen sind. In diesen Fällen bestünde ein
grobes Missverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung, das in wirtschaftlicher Hinsicht
den Gasversorgungsunternehmen nicht mehr zumutbar ist, so der BDEW.
Am Wochenende könnten Rhein und Neckar die kritische Wassertemperatur von 28 Grad
erreichen. Wie das baden-württembergische Umweltministerium mitteilt, müssten dann die
Kraftwerke entlang der Flüsse vom Netz, damit die Temperatur durch das Einleiten von
Kühlwasser nicht weiter erhöht wird. Bereits eine 2009 vorgestellte Studie der
Umweltschutzorganisation WWF kam zu dem Ergebnis, dass die mittlere
Fließgewässertemperaturen bis zur Mitte des 21. Jahrhunderts durchschnittlich um etwa
1,5 Grad Celsius ansteigen könnte. Die Kühlwassernutzung durch thermische Kraftwerke
(meist Atom- oder Kohlekraftwerke) würde durch den Temperaturanstieg zunehmend
Probleme erfahren und somit auch direkt die Sicherheit der Stromerzeugung beeinflussen,
so die aktuelle Mitteilung des WWF.
So wurden die zulässigen Grenzwerte, die ein Einleiten von erwärmtem Kühlwasser
einschränken bzw. untersagen, nach WWF-Angaben bereits in den Sommern 2003, 2006
und 2007 an unterschiedlichen Flüssen und Kraftwerksstandorten erreicht. "Häufige
kritisch hohe Fließgewässertemperaturen können deutliche Einbußen bei der
Stromproduktion zur Folge haben. Im Extremfall ist gar die Versorgungssicherheit mit
Strom gefährdet", warnt WWF-Referent Georg Rast. Auch die möglichen Folgen für die
Tier- und Pflanzenwelt werden von dem WWF-Experten als gravierend eingeschätzt. So
würden Epidemien und Seuchen im Tierreich wahrscheinlicher. Niedrige Abflüsse und
zeitgleiche hohe Wassertemperaturen waren im Sommer 2003 offenbar wesentlich
Ursache für das im Rhein beobachtete massenhafte Aalsterben. Auch für klassische
Kaltwasserbewohner, wie etwa die Forelle, wird nach neustem Erkenntnisstand der
Lebensraum immer kleiner, da sie nicht unbegrenzt in höher liegende kühlere
Gewässerabschnitte ausweichen können, so der WWF weiter.