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Mit uns haben Sie einen Ansprechpartner vor Ort der für Ihre Fragen und Wünsche da ist.

Die örtliche Nähe und Verbundenheit zu unseren Ansbacher Kunden ist einer unserer großen Pluspunkte. Die zuverlässige, sichere und wirtschaftliche Versorgung mit Strom, Gas, Wasser und Wärme sowie kompetente Beratung sind Aufgaben, denen wir uns engagiert und kundennah widmen.

Strom, Gas und Wasser für die Brechhausäcker

Bevor in einem Neubaugebiet Eigenheime errichtet werden, müssen zunächst einmal Ver- und Entsorgung gesichert sein. Genau daran arbeiten derzeit die Stadtwerke Ansbach und die Abwasserentsorgung Ansbach AöR im Gebiet Brechhausäcker, das im Ansbacher Ortsteil Meinhardswinden liegt.

Ende März wurden die beiden 20-Kilovolt-Leitungen, die über das Gelände verlaufen, stromlos geschaltet. Die Oberleitung, die das neue Baugebiet und weitere Teile von Meinhardswinden überspannt, wird stillgelegt und teilweise abgebaut.

Künftig wird das Gebiet vollständig über unterirdisch verlegte Leitungen mit Strom versorgt. Zudem folgt ab Ende Mai die Verlegung von Gas- und Wasserleitungen. Und parallel setzt die Abwasserentsorgung Ansbach AöR den Kanalbau fort. Ab August oder September dieses Jahres soll der Straßenbau in der geplanten Siedlung beginnen, der bis November abgeschlossen sein dürfte.

Auf diese Weise werden zunächst die ersten 22 der insgesamt 59 Flurstücke im gesamten Baugebiet Brechhausäcker vollständig erschlossen. Interessenten können damit rechnen, dass eine Bebauung ab 2013 möglich sein wird.

Neues Blockheizkraftwerk in Katterbach

1.190 Kilowatt elektrische und 1.150 Kilowatt: So lautet der Steckbrief des neuen Blockheizkraftwerks in Katterbach. Die Stadtwerke Ansbach haben mit dieser hocheffizienten, mit Erdgas beschickten Anlage das Heizwerk für die Liegenschaft der US-Armee modernisiert. Das neue BHKW speist ins Fernwärmenetz vor Ort sowie ins Stromnetz der Stadtwerke ein. Es deckt die Grundlast bei der Wärmeversorgung. Dank hoher Leistungsdichte des im BHKW verwendeten Gasmotors werden im Vergleich zur Stromerzeugung in einem normalen Kraftwerk plus Wärmeproduktion in einem konventionellen Heizkessel über 40 Prozent weniger Kohlendioxid ausgestoßen. Das entspricht knapp 4.688 Tonnen CO2 jährlich.

Stadtwerke haben großes CO2 Minderungsprogramm gestartet

Klimaschutz erfordert einen Mix an Maßnahmen, denn die Summe macht`s. Diese Erkenntnis haben die Stadtwerke Ansbach in ein umfassendes CO2 Minderungsprogramm umgemünzt, das seit Kurzem in Kraft ist. Für die Kunden bringt es zahlreiche Zuschüsse und Service-Leistungen. ... weitere Infos.

Unser virtuelles Kundencenter ist rund um die Uhr und 365 Tage im Jahr für Sie geöffnet und bietet Ihnen folgende Dienstleistungen:

Freitag, 18. Mai 2012, 00:08 Uhr

Temperatur: 6.81 °C
Gefühlte Temperatur: 6.81 °C
Luftfeuchte: 70.89%
Luftdruck: 1014.93 hpa
Windgesch.: 4.41km/h
Windrichtung: OSO (118.52°)

11.05.2012
BDEW: EEG ist ungeeignet, um deutsche Solarbranche zu retten

Am 11. Mai 2011 findet die Beratung des Bundesrats zur Solarförderung statt. Nach Meinung des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) "gibt es in dem vorliegenden Entwurf zum EEG-Änderungsgesetz erheblichen Verbesserungsbedarf, wenngleich auch richtige Ansätze zu finden sind". Der Branchenverband unterstützt beispielsweise grundsätzlich eine Anpassung der Vergütungssätze für Strom aus Photovoltaikanlagen. Laut Hildegard Müller, Vorsitzende der BDEW- Hauptgeschäftsführung, sei die von der Politik geplante Kürzung der Solarförderung in Deutschland nicht der wahre Grund für die Meldungen über Kurzarbeit, Insolvenzen und Rückzug der Solarbranche. "Es liegt auf der Hand, dass Deutschland auf lange Sicht auf dem Weltmarkt nicht durch technologische Massenproduktion bestehen kann, sondern durch die Entwicklung von Innovationen sowie die Kombination von Technologien und intelligenter Anwendung im Solarbereich", so Müller. Nach Ansicht des Verbands habe sich der internationale Markt einfach weiterentwickelt: "Das Erneuerbare-Energien-Gesetz ist denkbar ungeeignet, um die Solarbranche in Deutschland industriepolitisch zu retten. Hierfür bedarf es neuer Geschäftskonzepte und gezielter Förderung von Forschung und Innovation", so die BDEW-Vorsitzende weiter. Für gänzlich falsch erachtet Müller der im Gesetzentwurf gewählte Weg zur Marktintegration des Stroms aus solarer Strahlungsenergie. Aus Sicht des BDEW entstünden kostenrelevante Risiken für Netzbetreiber und Stromvertriebe sowie ein erheblicher Abwicklungsaufwand bei der Umsetzung.

09.05.2012
Ein Liter Milch verbraucht bis zu 100 Liter Wasser

Die Technische Universität Berlin (TU Berlin) macht darauf aufmerksam, dass jeder täglich einen immensen sogenannten Wasserfußabdruck (Water Footprint) hinterlässt, beispielsweise beim Umgang mit Milch. Wissenschaftler der TU Berlin untersuchten den Wasserverbrauch für einen Liter Milch genauer. Seit drei Jahren forschen sie im Bereich "Water Footprint", der nach dem "Carbon Footprint" (CO2-Fußabdruck) als das nächste große Umweltthema gilt. Vanessa Bach, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet "Sustainable Engineering" der TU Berlin, sagt: "Bis ein Liter Milch im Kühlschrank steht, sind mindestens 100 Liter Wasser geflossen." In den theoretischen Berechnungen haben die Forscher das Wasser kalkuliert, das für Futter, Putzen des Stalles, das Tränken der Tiere und die Milchproduktion verbraucht wird. Dabei verschlingt den Mammutanteil des Wassers die Beregnung der Futtermittel für die Kuh. Deshalb mache es einen großen Unterschied, ob das Tier auf der Weide grasen darf oder im Stall gehalten wird. Laut Bach können 400 Liter Wasser pro Liter Milch zusammenkommen, wenn der Bauer sein Vieh im Stall mit Mais, Luzernen, Sojabohnen und anderen Futtermitteln versorgt, die zum Großteil aus Nord- und Südamerika importiert werden.

08.05.2012
Finanzexperten befürworten Erdgas als Kraftstoff

Wie erdgas mobil berichtet, spricht sich neben Wirtschaftsverbänden, Unternehmen und Politikern nun auch die Finanzindustrie für Erdgas als Kraftstoff aus. So bescheinigen die Analysten der Forschungseinrichtung der Deutschen Bank AG - DB Research - dem alternativen Antrieb gute Voraussetzungen, um künftig einen höheren Marktanteil zu erzielen. Die DB Research begründet diese Aussagen v.a. wegen der niedrigen Tankkosten sowie der geringen CO2- und Schadstoffemissionen des Treibstoffs. Durch diese Vorteile seien Erdgasfahrzeuge gegenüber anderen alternativen Antrieben wie Hybrid- oder Elektroautos hervorragend aufgestellt, so die Finanzexperten. Dabei würden sich insbesondere für Vielfahrer die Anschaffungskosten, die deutlich unter denen strombetriebener Pkw liegen, schon nach wenigen Jahren rechnen. Ein weiterer Vorteil von Erdgasbetriebenen Fahrzeugen gegenüber Elektroautos sei, dass die bewährte Technologie des Verbrennungsmotors zum Einsatz komme. Die Finanzexperten sind sich sicher, dass wenn die Effizienz des Ottomotors verbessert wird, die Technik auch auf den alternativen Antrieb übertragen werden könne. Außerdem sei das Rohstoffvorkommen für Erdgas als Kraftstoff langfristig sichergestellt.

08.05.2012
Winter 2011/2012: Einsatz von Reservekraftwerken notwendig

Die Situation im Stromnetz im Winter 2011/12 war sehr angespannt. Das geht aus dem "Bericht zum Zustand der leitungsgebundenen Energieversorgung im Winter 2011/12" der Bundesnetzagentur (BNetzA) hervor. Mit dem Engpass in der Gasversorgung im Februar 2012 kam laut Bericht ein unerwartetes Ereignis dazu: Die Stromnetze waren zusätzlich belastet und zusätzliche Maßnahmen der Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) zur Aufrechterhaltung der Systemsicherheit waren erforderlich. Laut BNetzA-Präsident Jochen Homann spiegelt sich die angespannte Netzsituation auch in der Zahl der Eingriffe der ÜNB sowohl in Kraftwerksfahrpläne als auch bei der Einspeisung von Strom aus EEG- Anlagen im vergangenen Winter wider: Während im Winter 2010/2011 lediglich in 39 Fällen aus Gründen, die im Übertragungsnetz lagen, zwangsweise in die Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien eingegriffen wurde, erhöhte sich die Zahl der zwangsweisen Einspeisereduzierungen im vergangenen Winter auf 197. Aus dem Bericht geht weiter hervor, dass im Februar 2012 erneut der Einsatz von Reservekraftwerken in Deutschland und Österreich sowie in einigen Stunden auch der Abruf von Notreserven aus dem Ausland notwendig waren, als Gaslieferungen aus Russland unerwartet ausblieben und einige Erdgaskraftwerke aufgrund unterbrechbarer Kapazitätsverträge zwischen Kraftwerks- und Fernleitungsnetzbetreibern nicht vollumfänglich produzieren konnten. In diesem Zeitraum wurde deutlich mehr Strom verbraucht als prognostiziert und damit tatsächlich produziert worden war. Um zu verhindern, dass Stromverbraucher vom Netz genommen werden müssen, wurde die Regelenergie unter Einsatz der Reservekraftwerke aufgestockt. Dazu wurden bis zu 1.295 MW Kaltreserve, davon 360 MW aus Deutschland und 935 MW aus Österreich, sowie Notreserven in Höhe von mehreren Hundert MW aus dem Ausland angefordert. Außerdem haben die ÜNB in erheblichem Umfang Strom an der Börse beschafft und in zwei Fällen Kraftwerke mit Zwangsmaßnahmen zur Einspeisung aufgefordert. "Die Kommunikation zwischen Strom- und Gasnetzbetreibern muss intensiviert werden. Auch im Fall von möglichen Gasversorgungsengpässen ist die unterbrechungsfreie Versorgung von Gaskraftwerken sicherzustellen. Ebenso ist das Ausgleichsenergiepreissystem zu überarbeiten", resümiert Homann. Die Regulierungsbehörde rechnet für den Winter 2012/2013 mit einer ähnlichen Situation im Elektrizitätsversorgungsnetz wie im vergangenen Winter. Jedoch gebe es derzeit keine Anhaltspunkte in Bezug auf einen erneuten Gasversorgungsengpass. Unter bundesnetzagentur.de kann der Bericht eingesehen werden.

04.05.2012
Neues vernetztes Elektromobilitätsprojekt

Der Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer hat gemeinsam mit der Sächsischen Energieagentur und den Stadtwerken Leipzig auf dem 5. Weltverkehrsforum das Projekt "Mit Smartphones zu Bus, Bahn und Elektroauto" vorgestellt. "Heute starten wir, ganz im Sinne des Mottos des diesjährigen ITF - ’Nahtloser Verkehr - Verknüpfungen schaffen’, ein neues Vernetzungsprojekt", so Ramsauer. Dabei zeigten die sächsischen Partner, wie durch die Einbindung von Smartphones und einer umfassenden Mobilitätskarte die Abrechnung der Aufladung von Elektrofahrzeugen vereinfacht werden kann. Gleichzeitig wird durch das System eine stärkere Verknüpfung zwischen Individualverkehr und öffentlichem Nahverkehr erreicht. Mit dem Programm Elektromobilität hat das Bundesverkehrsministerium seit Ende 2011 auch das Projekt "SaxMobility II" unterstützt. Laut Verkehrsministerium wurden so maßgebliche Vorarbeiten für das jetzt startende Bundesprogramm "Schaufenster Elektromobilität" geleistet. "Zusammen mit den Ressorts für Wirtschaft, Umwelt und Forschung wollen wir die Elektromobilität als Gesamtsystem weiter verbreiten und innovative Technologien und Lösungen im Alltagsgebrauch testen", sagt Ramsauer abschließend. Die Bundesregierung stellt für dieses neue gemeinsame Programm von vier Bundesressorts etwa 180 Millionen Euro bereit.

04.05.2012
Bericht zu Gaskonzessionsverträgen

Das Bundeskartellamt hat Ende April 2012 einen Bericht über Gaskonzessionen und die Auswirkungen von Konzessionsabgaben auf den Wettbewerb um Endkunden veröffentlicht. Laut Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes, belege die Untersuchung empirisch, dass stark überhöhte Konzessionsabgaben zu einer geringeren Wechselquote bei Gas-Haushaltskunden führen. "Viele Stadtwerke in kommunaler Trägerschaft beschränken dadurch den Wettbewerb um Endkunden und neue Gaslieferanten werden beim Markteintritt behindert." Der Bericht kommt zu dem Ergebnis, dass über 20 Prozent der Stadtwerke in kommunaler Trägerschaft von neuen Gaslieferanten überhöhte Konzessionsabgaben erheben und damit die Kosten ihrer Wettbewerber bei der Belieferung von Gas- Haushaltskunden künstlich erhöhen. Im Gegensatz zum Bundesverband Neuer Energieanbieter (bne), der vom Ergebnis des Berichts nicht überrascht ist, sei der vom Bundeskartellamt pauschal geäußerte Verdacht gegen die Erdgas-Unternehmen aus BDEW-Sicht so nicht haltbar. Bei der Festlegung der Konzessionsabgabe gehe es um unterschiedliche Fälle, die differenziert zu betrachten seien, so der Branchenverband. Den vollständigen Bericht finden Interessierte unter bundeskartellamt.de.

30.04.2012
Wasser sparen mit Durchflussbegrenzer

Anlässlich der ständig steigenden Preise für Ressourcen hat das Unternehmen Meister Strömungstechnik Durchflussbegrenzer des Typs BF entwickelt, die besonders effizient sind, da sie ohne Hilfsenergie auskommen. Nach Unternehmensangaben kann der Typ BF mittels Zwischenflanschmontage installiert werden. Hierdurch vereinfacht sich die Montage in Rohrleitungen, insbesondere bei großen Nennweiten, und die Einsatzmöglichkeiten für die Begrenzer vergrößern sich. Die Durchflussbegrenzer werden überall dort eingesetzt, wo, unabhängig von Druckschwankungen in der Anlage, ein konstanter Durchfluss erforderlich ist oder der Durchfluss begrenzt werden muss. Hinzu kommen die Applikationen, bei denen, durch verbrauchsgerechte Begrenzung, Wasser und Energie gespart werden soll. Da die Begrenzer des Typs BF komplett aus Edelstahl bestehen, sind sie für Heißwasser und eine Vielzahl von wasserähnlichen Medien geeignet. Die Begrenzer der Baureihe BF sind in Nennweiten von DN 40 bis DN 100 erhältlich. Der Regeldruckbereich der Begrenzer liegt zwischen 2 und 10 bar. Der kleinste regelbare Standarddurchfluss liegt derzeitig bei 1 l/min, der größte bei 420 l/min. Auf Anfrage sind Sonderanfertigungen möglich. Die Begrenzer werden u.a. in den Bereichen Wasseraufbereitung, Bewässerung, Kühlanlagen, Autowaschanlagen, Schwimmbäder, Hotels, Krankenhäuser und Kasernen eingesetzt.

27.04.2012
Gas und Strom wieder teurer als im Vormonat

Dem Statistischen Bundesamt (Destatis) zufolge wird sich der Verbraucherpreisindex in Deutschland im April 2012 voraussichtlich um 2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat erhöhen. Nach bisher vorliegenden Ergebnissen steigt der Verbraucherpreisindex damit gegenüber März 2012 voraussichtlich um 0,1 Prozent. Weiter heißt es, dass sich die Preise für Energie im April 2012 gegensätzlich entwickelten: Während der Preis für Heizöl gegenüber dem Vormonat erneut zurückging, erhöhten sich die Kraftstoffpreise im vierten Monat in Folge. Und auch Gas und Strom verteuerten sich gegenüber dem Vormonat wieder. Der für europäische Zwecke berechnete Harmonisierte Verbraucherpreisindex für Deutschland wird im April 2012 voraussichtlich um 2,2 Prozent höher liegen als im April 2011; gegenüber März 2012 steigt er voraussichtlich um 0,2 Prozent.

25.04.2012
Spurenstoffe und Krankheitserreger im Wasserkreislauf

Innerhalb des BMBF-Rahmenprogramms "Forschung für nachhaltige Entwicklungen" (FONA) stehen im Fokus des Förderschwerpunkts "Nachhaltiges Wassermanagement" (NaWaM) Schadstoffe, die in geringen Spuren in der Umwelt vorkommen, sowie neu aufkommende Krankheitserreger und antibiotikaresistente Keime in Gewässern. Das Projekt zielt darauf ab, hinsichtlich eines vorsorgenden Gesundheits- und Umweltschutzes die Risiken aufzuklären und Maßnahmen zum Umgang mit möglichen Gefährdungen zu konzipieren. Dies geschieht in zwölf Forschungsverbundvorhaben, die interdisziplinär besetzt sind. Neben Arzneimitteln (Human- und Tierarzneimitteln), Hormonen und kosmetischen Inhaltsstoffen werden seit einigen Jahren auch Stoffe wie Flammschutzmittel und Lebensmittelzusatzstoffe wie synthetische Süßstoffe in Kläranlagenabläufen und Gewässern nachgewiesen. Diese Stoffe werden als "anthropogene Spurenstoffe" bezeichnet, da sie durch den Menschen in das Abwasser und die Umwelt freigesetzt werden und in sehr geringen Konzentrationen zu finden sind. Neben dem Eintrag dieser Stoffe über den Abwasserweg gelangen sie auch durch Nutzung in der Landwirtschaft in Form von Pestiziden, Düngemitteln und Tierarzneien in den Wasserkreislauf. Dem BMBF zufolge reichen bei einigen dieser Stoffe minimale Mengen aus, um beispielsweise nachteilige Wirkungen bei Wasserlebewesen auszulösen; Fachleute schließen eine unmittelbare Gefährdung von Menschen jedoch aus. Die Fördermaßnahme "Risikomanagement von neuen Schadstoffen und Krankheitserregern im Wasserkreislauf" (RiSKWa), die dem Themenfeld "Wasser und Gesundheit" zugeordnet ist, hat eine Laufzeit von drei Jahren. An dem Verbundvorhaben TransRisk beteiligen sich 15 Partner aus 14 Institutionen wie Universitäten, Wasserversorgern, Verbänden, Industrie und Forschungseinrichtungen.

14.10.2010
SolarEis-Speicher: Neues nachhaltiges Heizsystem

Die Firma Isocal HeizKühlsysteme GmbH aus Friedrichshafen hat kürzlich die Entwicklung einer neuen Heiz- und Kühlsystem-Technologie bekannt gegeben. Dabei handelt es sich um den sogenannten SolarEis-Speicher, einen unterirdischen Wassertank, der Energie gleich aus mehreren regenerativen Energiequellen speichert. Sonnenkraft, Lufttemperatur und Erdwärme werden zusammen in den Speicher eingespeist. Gewonnen werden diese Energien durch einen auf dem Dach montierten Luft-/Sonnenkollektor sowie über die Erdwärme in unmittelbarer Umgebung des – meist unter der Garage versenkten – Eisspeichertanks. Schließlich wird die auch über längere Zeit speicherfähige Energie durch einen Wärmetauscher in einer Art "umgekehrter Kühlschrankfunktion" in Heizwärme verwandelt und über eine Wärmepumpe an das Gebäude abgegeben. Die Wärmepumpe selbst wird mit Biogas betrieben. Die SolarEis-Technologie greift auf den physikalischen Effekt der sogenannten Kristallisationswärme zurück: Beim Gefrieren von Wasser wird ebenso viel Energie frei wie bei einer Abkühlung von 80 Grad heißem Wasser bis auf null Grad. Heizkosten für Einfamilienhäuser können so, laut Isocal, auf circa 30 Euro pro Monat gesenkt werden.

01.10.2010
IEU sieht Wärmemarkt im Energiekonzept kritisch

Laut Äußerungen der Initiative Erdgas pro Umwelt (IEU) geht das Energiekonzept der Bundesregierung in die richtige Richtung. Den Primärenergiebedarf des deutschen Gebäudebestands bis 2050 um 80 Prozent zu reduzieren ist aus Sicht der IEU allerdings nach wie vor unrealistisch. Außerdem sei das Potenzial von Erdgas für den Energiemix der Zukunft nicht ausreichend berücksichtigt. Es müssten weiterhin konkrete Ansätze zur Umsetzung des Konzepts gefunden werden, so Bernhard Funk, Sprecher der IEU. Die Initiative erwarte hierzu einen breiten Dialog und Austausch aller beteiligten Parteien, dabei müsse die Bestandsmodernisierung schrittweise angegangen werden. Besonderen Wert legt die IEU auf die Umrüstung alter Heizungen auf Erdgas-Brennwerttechnik sowie eine mögliche Kombination mit Solarthermie. Im Energiekonzept werde, so Funk, der Brennstoff Erdgas noch stark unterbewertet. Der Austausch alter Heizungsanlagen böte ein enormes CO2- und Energie-Einsparpotenzial. Aktuell sind laut IEU lediglich 23 Prozent des Heizanlagenbestands der rund 17 Millionen Wärmeerzeuger in Deutschland auf dem neuesten Stand der Technik. Funks Fazit: "Nur wenn wir jetzt alle Trümpfe ausspielen, wird der Weg ins Zeitalter einer klimafreundlichen Wärmeversorgung gelingen."

21.09.2010
Vaillants Mikro-KWK Internet-Training bereitet auf kommende Technik vor

Eine seit kurzem für Fachhandwerkspartner zur Verfügung stehende Online-Plattform bereitet laut Vaillant schon jetzt auf die Mitte nächsten Jahres kommenden Mikro-Kraft- Wärme-Kopplungs-Systeme vor.

Das bisher nur für Gewerbeobjekte oder größere Wohnimmobilien genutzte System wird in einer Zusammenarbeit von Vaillant und Honda ab Mitte 2011 auch speziell für Einfamilienhäuser zur Verfügung stehen.

Den über 350 teilnehmenden Fachhandwerkspartnern sollen jetzt Basisinformationen zu den technischen Grundlagen, Einsatzgebieten, der Förderung und Installation des kleinen Kraftwerks vermittelt werden. Der Vorteil der Lernmethode über das Online-Portal liegt in der frei einteilbaren Zeit anstatt eines mehrere Tage dauernden Präsenztrainings.

Nach Bestehen des Wissenstests der sieben Kapitel des Trainings erfolgt die Qualifikation für das Praxistraining ab 2011. Dort wird es dann in den Trainingszentren in Wuppertal und Nürnberg zwei Tage lang verstärkt um die Installation und Wartung des Mini-Kraftwerks gehen um es später, mit Unterstützung des Vaillant-Kundendienstes, reibungslos beim Kunden in Betrieb nehmen zu können.

 

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